Am Sonntagnachmittag hat Chur 97, der souveräne Tabellenführer der regionalen 2. Liga, auf dem Kunstrasenplatz in Domat/Ems einen ungefährdeten 7:1-Sieg gegen den in der Vorrunde überaus positiv überraschenden Drittligisten FC Thusis-Cazis gelandet.

Trotz der Abwesenheit von sechs Spielern – Demarmels, Gruber, Chef Tia, Da Silva, Caluori und Meier fehlten aus verschiedenen Gründen – waren die Hauptstädter den Thusnern fünf Wochen vor dem Start in die Rückrunde in allen Belangen überlegen und gewannen die Partie vor rund 100 Zuschauern auch in dieser Höhe verdient. Die Torschützen für die ambitionierten Churer waren Schwendt (2x), Bearth (2x), Sivalingam, Pola und Hanad Beso. Allemann traf für den FC Thusis-Cazis.

Cheftrainer Thomas Waser war nach dem Match zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Nach zuletzt nicht immer befriedigenden Trainings und Testspielen – einigen Spielern schien das happige Vorbereitungsprogramm noch in den Knochen zu stecken – zeigten sich die Spieler von Chur 97 von Beginn an sehr spielfreudig und schlugen ein recht hohes Tempo an. Erst nachdem die Oberklassigen einige Wechsel vorgenommen und etwas zurückgesteckt hatten, kam der FC Thusis-Cazis besser ins Spiel und konnte die Partie in der Folge recht ausgeglichen gestalten.

Nächste Woche steht bei Chur 97 nach einigen harten Trainingswochen nur ein Training auf dem Programm, bevor es dann vom 9. bis 13. März zusammen mit der zweiten Mannschaft (U20) ins Trainingslager nach Valencia geht. Dort wird hauptsächlich noch am Feinschliff im Hinblick auf die ersten Ernstkämpfe, die bereits Ende März stattfinden, gearbeitet.

Am Mittwoch, 23. März treffen die Churer um 20 Uhr in Domat/Ems im Halbfinal des Bündner Cups auf den Drittligisten FC Ems, am Samstag darauf fahren sie in die Nähe von Wil und spielen dort um 17 Uhr – im Rahmen der Vorrunde des Schweizer Cups – gegen den Drittligisten SC Bronschhofen um den Einzug in den Halbfinal. Und eine Woche später, das heisst am Samstag, 2. April, empfängt Chur 97 um 16 Uhr an der Ringstrasse zum Auftakt der Rückrunde den FC Rorschach.

Wohin der Weg führen soll, ist eigentlich klar. Allerdings ist der Kampf um den Gruppensieg und den Aufstieg in die interregionale 2. Liga nach den Erfahrungen im Herbst keinesfalls ein Selbstläufer. Doch angesichts der Stärke und der Ausgeglichenheit des Kaders kann sich die Mannschaft von Thomas Waser fast nur selbst ein Bein stellen.

 

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