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Der Urner Roman Furger hat nach 2012 den Engadin Skimarathon zum zweiten Mal gewonnen. Der dreifache Olympia- und zweifache Engadin-Skimarathonsieger Dario Cologna wurde 500 m vor dem Ziel um die Siegchance gebracht.

Der Münstertaler war in vielversprechender Position, bereit zum Angriff. Eine Rempelei führte jedoch zum Unglück: Colognas Stock brach und Roman Furger, der kurz zuvor die Führung übernommen hatte, registrierte das Fluchen des Bündners, zog seinen Rhythmus durch und gewann souverän. «Am Engadiner musst du geschickt laufen, und das glückte mir», so der 26-Jährige gegenüber Swiss Ski.

Für Dario Cologna ein weiterer Frust in einer schwierigen Saison: Nach einem mässigen Saisonstart steigerte sich der Bündner vor Weihnachten, verletzte sich dann aber und musste an der Tour de Ski abbrechen. Auch die Comebackversuche verliefen mässig: Die neu gesteckten Saisonziele «Volksläufe» – mit dem Wasalauf und dem Engadiner – endeten in den letzten acht Tagen ebenfalls mit Enttäuschungen.

Dafür zeigten sich im starken Feld andere Einheimische von ihrer besten Seite. Dank den Bündnern Toni Livers (2. mit 0,8 Sekunden Rückstand) und Jöri Kindschi (3.) glückte ein Schweizer Dreifachsieg. Bei den Frauen hingegen setzte sich mit Anouk Faivre Picon eine Französin durch. Sie feierte ihren dritten Sieg im Engadin nach 2012 und 2015. Livers Lebenspartnerin Seraina Boner sah sich der Möglichkeit auf den Sieg beraubt. Ein männlicher Volksläufer fuhr ihr über die Ski, Boner kam zu Fall. Aus der Traum vom Sieg.

 

(Quelle: Swiss Ski/Bilder: engadin-skimarathon.ch)

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