Die SP Chur hat gestern in einem Medien-Communiqué den Wahlkampf verbal eröffnet. Sie betont die Unterschiede ihres Kandidaten Patrik Degiacomi zu BDP-Vertreter Marco Tscholl hinsichtlich der neuen Stadtbibliothek in Chur.

Hintergrund: Die Wähler der Bündner Kantonshauptstadt stimmten am Sonntag einer Erhöhung des Betriebsbeitrags an die Stadtbibliothek zu. Im alten Postgebäude am Churer Postplatz soll die neue Stadtbibliothek entstehen und «zusammen mit dem Kunstmuseum und dem Theater eine attraktive ‚Kulturmeile‘ in der Churer Innenstadt entstehen», so der Wortlaut einer Medienmitteilung der Churer SP.

Und weiter: «Stadtratskandidat Patrik Degiacomi steht hinter dem Projekt. Die BDP und der BDP-Stadtratskandidat hingegen engagierten sich für ein Nein. In dieser wichtigen Frage sind sie nicht auf der Seite der Mehrheit der Bevölkerung.»

In Richtung der beiden bereits gewählten bisherigen Stadträte Urs Marti und Tom Leibundgut schickt sie Gratulationen und eine klare Aufforderung: «Sie haben von der Stimmbevölkerung das Vertrauen erhalten, das Grossprojekt zu realisieren».

 

(Bild: GRHeute)