Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) verstärkt das Engagement rund um den kulturellen Austausch in Graubünden. Von Montag bis Freitag, jeweils um 10:15 Uhr, lernt das Radiopublikum die Küche von Migrantinnen und Migranten in Graubünden besser kennen, erhält Tipps und Tricks zu Themen aus der digitalen Welt oder dem täglichen Sprachgebrauch des Romanischen.

Die digitale Welt bestimmt zunehmend unseren Alltag. So faszinierend die neuen Möglichkeiten auch sind – es ist gar nicht so einfach, bei allen Neuerungen den Durchblick zu behalten. Mit der Rubrik «DigiTip» nimmt RTR wöchentlich Aspekte zur Nutzung und zum Umgang mit den neuen Technologien auf: «Die Digitalisierung wird die Gesellschaft nachhaltig verändern. Es ist wichtig, dass wir als öffentliches Medienhaus diese Entwicklung aktiv beobachten und begleiten», so Ladina Heimgartner, Direktorin von RTR gemäss einer Mitteilung.

Suvlaki, Gyros und Capretta

Über ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz besitzt keinen Schweizer Pass. Auch in Graubünden leben zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund. RTR möchte mehr erfahren über diese Menschen und deren Kultur. Jeweils donnerstags um 10.15 Uhr stehen die kulinarischen Spezialitäten etwa aus Portugal, Griechenland, Kroatien im Mittelpunkt. RTR besucht Migranten und Secondos, die in Graubünden wohnen und Geschichten erzählen zu ihrem Land und zu dessen Küche.

Ebenfalls neu im Radioprogramm von RTR ist eine Rubrik über den Sprachgebrauch des Romanischen («Linguarias» – jeweils dienstags um 10.15 Uhr), die «Zahl der Woche» am Mittwoch, um 10.15 Uhr, sowie zum Wochenausklang: «Il cumpliment» – Hörerinnen und Hörer machen und erhalten Komplimente. Die fünf neuen Rubriken ersetzen die Radionovela «Vita Capita», die im Sommer nach 4 Jahren abgesetzt wurde.

 

(Symbolbilder: EQImages: Valeriano Di Domenico/Peter Mosimann)

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