«Megacool, megamegacool» – so das Fazit der ersten Schüler, die heute die nigelnagelneue Rutsche im Hallenbad Chur hinunter gerutscht sind.

«Da ist etwas ganz Gutes gelungen», sagt Markus Giger, Leiter Sportanlagen bei der Stadt Chur. Er muss es wissen, denn er ist derjenige, der sich seit Ewigkeiten mit dem Projekt neue Rutsche im Hallenbad Obere Au in Chur beschäftigt. «Die alte war langweilig, alt und kaputt.»

Dass die neue Rutsche gut ist, weiss er auch, weil er den Crack aller Speed-Freuden als ersten die Rutsche hinunter fahren liess. «Er hat gesagt, die ist geil, und da war klar, dass sie wirklich geil ist.» Dieser Überzeugung ist auch Stadtpräsident Urs Marti, der selbst nicht runterrutschte, aber erklärte: «Ich bin noch nie so oft gefragt worden, ob ich selber runterrutsche.» Dafür durfte er das Band durchschneiden, und dann ging es los: Die fünfte Klasse von Lehrer Stefan John aus dem Schulhaus Lachen durfte die Bahn eröffnen.

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Kinder von heute brauchen nicht viele Worte, um Freude auszudrücken. «Megacool, cool, megamegamegacool» waren die Adjektive, die am meisten gefallen sind. Auf die Frage, ob sie schnell wie eine Maus oder schnell wie ein Buckelwal runtergerutscht sind, antworteten die meisten mit «Buckelwal!» Nur der Lehrer, der empfand sich als Krokodil. Oder als Schwertwal.

Da muss man, wenn der Hai, der auf der Rutsche erscheint und einem das Gefühl gibt, gefressen zu werden, ja auch keine Angst haben.

Ab nächsten Samstag, 10. September, ist die neue Rutsche im Hallenbad Chur für alle geöffnet.

(Bild: GRHeute)