Am 28. Januar 2017 findet am Selfranga-Lift in Klosters der dritte SkiSpitz-Cup statt. Die Organisatoren kehren mit einem Ski-Parallelslalom unter Flutlicht zu den Wurzeln zurück. Mit einer Teamwertung wollen sie das Rennen für jedes Niveau zugänglich machen.

Zum dritten Mal organisiert der im Sommer 2014 gegründete Verein SkiSpitz einen Nachtparallelslalom am Selfrangalift. Nach der zweiten Durchführung, welche notgedrungen mit einem Pistenbock-Event stattgefunden hat und ein voller Erfolg war, stand das OK vor einer schwierigen Entscheidung. Erneut ein Pistenbock-Rennen oder wieder ein Rennen für Skifahrer?

Die Entscheidung zu Gunsten der Skis fiel mit Berücksichtigung der Vereinsstatuten relativ schnell. OK Präsident Flurin Andrist: «Unser Ziel ist und bleibt es den Skisport in der Region fester zu verankern und zu zeigen wie attraktiv dieser Sport ist». Damit der Event jedem Niveau gerecht werden kann, warten die Organisatoren mit einer neuen Idee auf.

Beim Teamevent, für welchen sich jeder Teilnehmer automatisch qualifiziert, steht der Spass und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Anhand der Qualifikationszeiten werden immer gleich starke Teams mit jeweils vier Fahrern gebildet.

Gleich wie im letzten Jahr wird die Après-SkiSpitz-Party in und rund um die Skihütte Selfranga von DJ Spitzi angeheizt. Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es den Dorf-Lift und die Skihütte auf Selfranga wieder einem breiteren Publikum bekannt zu machen. «Wir werden hervorragend unterstützt von der ganzen Selfranga-Crew. Alle ziehen am gleichen Strick. Mit unserem Event wollen wir etwas zurückgeben», sagt Flurin Andrist.

Die Organisatoren erwarten auch in diesem Jahr über 60 Teilnehmende für das Rennen und 200-300 Fans, Begleitpersonen und Partyteilnehmer.

Bündner Skigrössen am SkiSpitz-Cup

Im Rahmen des SkiSpitz-Cup kommt es am Samstag 28. Januar zu Duellen zwischen Paul Accola, Ambrosi Hoffmann, Dani Züger, Beni Hofer, Marco Casanova, Urs Imboden, Curdin Giacometti und Celina Hangl. Die Präsidenten Flurin Andrist und Men Marugg sind hoch erfreut über das bekannte Teilnehmerfeld. «Mit diesen Sportlern wird das Spektakel noch grösser, wir denken dabei vor allem an die Zuschauer, welche die Duelle 1:1 erleben können.»

Für die Athleten selber steht nicht nur das Rennen im Mittelpunkt, sondern auch das gegenseitige Wiedersehen. «Es kommt nicht mehr oft vor, dass wir alle zusammen an einem Tisch sitzen», sagt beispielsweise der Klosterser Dani Züger.

Im Rahmen des Legendenrennnes überreicht der Verein SkiSpitz der Paul Accola Nachwuchs Stiftung einen Geldbetrag zur Unterstützung des Bündner Skinachwuchs. «Wir waren selber junge Nachwuchsfahrer, deshalb kennen wir die Situation bestens und wollen auf diese Art etwas zurückgeben», sagt Flurin Andrist.