Die SP Graubünden nimmt hoch erfreut vom Abstimmungsergebnis zu Olympia 2026 Kenntnis.

Die Medienmitteilung im Wortlaut: «Die SP Graubünden nimmt hoch erfreut zur Kenntnis, dass die Bündnerinnen und Bündner in ihrem Abstimmungsverhalten von Augenmass, Ausgleich und Vernunft gleitet sind. Gegen die Regierung, alle anderen Parteien, die Wirtschaftsverbände und den penetranten Einflussversuch von Somedia-Verleger Hanspeter Lebrument ist die Bevölkerung der Argumentation der SP Graubünden gefolgt. Die Bündnerinnen und Bündner haben kein Vertrauen in das dürftige Bewerbungsdossier und vor allem nicht in das korruptionsanfällige IOC. Offensichtlich wurde auch das Verhalten der Befürworter nicht toleriert (Steuergelder für Abstimmungskampagne, Intransparenz, Podien der Gesamtregierung ohne Gegner usw.). Mit dem Nein konnte Schaden für die Volkswirtschaft abgewendet und eine weitere Geldverschwendung verhindert werden. Das mit über 60 Prozent Nein überraschend klare Verdikt ist ein Auftrag an die Politik für konstruktive Diskussionen über sinnvolle Zukunftsprojekte ohne olympische Risikogeschäfte. Eine erste Möglichkeit ergibt sich für den Grossen Rat am Montag mit einer wirksamen Förderung für das Bündner Kulturschaffen. Die SP Graubünden erwartet, dass die bürgerlichen Parteien in diesem Geschäft die Parteipolitik hintenanstellen und im Interesse des Kantons auf einen ausgewogenen Kompromiss eintreten.»

 

(Bild: www.olympia-nein.ch)