Chur Unihockey war gegen GC Zürich am Samstagabend chancenlos. Gleich mit 11:2 unterlag die Heimmannschaft gegen ein äusserst effizientes und cleveres GC. Alligator Malans unterlag zuhause gegen Langnau nach Verlängerung und fiel auf Rang 4 zurück.

Die Geschichte der Partie von Chur Unihockey gegen den amtierenden Schweizermeister ist rasch erzählt. Mit einer uninspirierten und schwachen Leistung musste sich Chur den clever agierenden Zürchern deutlich geschlagen geben. GC war dem Heimteam in allen Belangen überlegen, nutzte seine Chancen mit höchster Effizienz und zeigte defensiv keine Schwächen. Chur fand nie in die Partie, war offensiv inexistent und war defensiv unsortiert.

Trotz eines ausgeglichenen Startes in die Partie nahm das Churer Unheil bereits zur Mitte des ersten Drittels seinen Anfang. Juhola und Pedolin sorgten mit einem Doppelschlag für die Zürcher Führung. Diese hielt bis zur ersten Pause bestand. Nach dem Seitenwechsel war es erneut GC, welches mit einem Doppelschlag erfolgreich war. Julkunen und Topscorer Rüegger sorgten für den Ausbau der Führung. Chur agierte bemüht, fand in der Offensive kein Mittel die Zürcher in Bedrängnis zu bringen und kassierte im Gegenzug den fünften Treffer. Der erste Churer Treffer im Powerplay durch Riedi stellte im Nachhinein eine Randnotiz dar. GC erhöhte im Verlauf des zweiten Drittels gar auf 7:1.

Wer ein Churer Aufbäumen erwartete, wurde 20 Sekunden im Schlussabschnitt enttäuscht. Rüegger (2), Graf und Zürcher sorgten für die acht bis elf. Joel Hirschi markierte in den Schlussminuten noch den zweiten Treffer zum 11:2-Schlussstand.

Am Sonntag gegen den SV Wiler Ersigen benötigt es eine 180°-Kehrtwende, um das letzte Qualifikationsspiel erfolgreich zu gestalten.

Alligator Malans unterlag bei seinem Samstagspiel zuhause den Tigers Langnau mit 6:7 nach Verlängerung. Heute Nachmittag um 17 Uhr treten die Herrschäftler auswärts gegen Uster an. Unihockey gespielt wird heute in Chur trotzdem: Um 18 Uhr empfängt Piranha Chur in der Turnhalle der Gewerbeschule Rychenberg Winterthur.

 

(Autor: Lucas Nold/Chur Unihockey/GRHeute/Bild: Andreas Bass/Chur Unihockey)