Der EHC Chur will den Amateur-Meistertitel. Bis dort hin ist es aber noch ein langer Weg. Zuerst muss heute Abend ein Sieg gegen Wetzikon her. Ein Ziel haben die Churer aber schon erreicht, den Aufstieg in die neue «Swiss Regio League».

Der EHC Chur spielt auch nächste Saison in der höchsten Schweizer Amateur Liga. Die neu gegründete «Swiss Regio League» besteht aus 12 Teams, welche über die ganze Schweiz verteilt sind. Bisher hatten es die Churer nur mit Mannschaften  aus der Ostschweiz zu tun. Was bedeutet das für den Stadtclub? GRHeute-Redaktor Jürg Feuerstein hat mit EHC-Chur-Sportchef Andy Grothenn darüber gesprochen. Wird vor allem der finanzielle Aufwand grösser?

Heute Abend spielt der EHC Chur auswärts in Wetzikon um den Einzug in den Playoff-Halbfinal. Dafür brauchen die Churer aber einen Sieg. Gewinnen die Zürcher kommt es zu einem alles entscheidenden fünften Spiel in Chur.

«Wir wollen die Mannschaft zusammenhalten»

Nachdem schon seit längerem feststeht, dass der EHC Chur den Aufstieg in die neue «Swiss Regio League» geschafft hat, können sich die Churer nun voll und ganz auf die Playoffs konzentrieren. «Der Amateur Titel ist das Ziel», sagt Sportchef Andy Grothenn gegenüber GRHeute. «Und dann nehmen wir die nächste Saison in Angriff».

«Wir haben klare Ziele. Zuerst wollen wir die Mannschaft so weit wie möglich zusammenhalten, dann wollen wir uns in der ‚Swiss Regio League‘ etablieren. Wichtig ist dabei auch, dass wir nach wie vor die Finanzen unter Kontrolle haben», betont der Sportchef des EHC Chur. «Der finanzielle Aufwand wird ein bisschen grösser. Der sportliche Aufwand bleibt dafür gleich wie bis jetzt. Wir werden auch nächste Saison dreimal pro Woche trainieren, dazu kommen zwei Spiele pro Woche. Auch darum hat sich die anfängliche Skepsis gegenüber der neuen ‚Swiss Regio League‘ mittlerweile gelegt», freut sich Andy Grothenn.

Das komplette Interview hören Sie oben.

 

(Foto: Screenshot GRHeute/ehcfans.ch)