Sieben Fussballfelder, je eine Trainings- und Eishalle sowie ein Skatepark. Auf der Oberen Au in Chur sollen bis im Jahr 2030 neue, moderne und genügend Sportanlagen entstehen. Aber wo soll zum Beispiel Unihockey gespielt werden?

Letzte Woche hat der Churer Stadtpräsident Urs Marti seinen Masterplan für den Bau diverser Sportanlagen auf der Oberen Au in Chur vorgestellt. Etappenweise sollen in den nächsten 13 Jahren neue und moderne Sport- und Eventanlagen entstehen. GRHeute Redaktor Jürg Feuerstein hat mit Projektmanager Christian Theus über das Vorhaben gesprochen.

Als erstes muss die Stadt Chur die Eishalle auf der Oberen Au für 3 Millionen Franken kaufen, die der Familie Domenig gehört. Über den Kauf entscheidet der Gemeinderat anfangs März.

 

«Unihockey hat auf der Oberen Au keinen Platz»

«Zuerst haben wir uns gefragt, was wir zwingend auf der Oberen Au umsetzen müssen, wenn wir in Chur neue Sportanlagen realisieren wollen», sagt Christian Theus, Projektmanager Churer Sportanlagen. «Fussballfelder brauchen sehr viel Platz, und die Eis- und Bäderanlagen können an keinem anderen Ort stehen. Diese drei Sportbereiche können in Chur nur auf der Oberen Au ausgebaut werden», weiss Christian Theus. «Aber auch der Eventbereich gehört dorthin».

«Die Platzverhältnisse lassen aber nicht zu, dass Unihockey auf der Oberen Au stattfinden wird», betont der Leiter Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Chur. Wenn alles wie geplant läuft, dann gibt es bald an der Ringstrasse weitere Möglichkeiten. «Wenn Fussball auf der Oberen Au gespielt wird, entsteht beim Sportplatz an der Ringstrasse eine neue Schulhaus-Anlage mit genügend Platz für Unihockey», betont Theus.

 

Das komplette Interview hören Sie oben.

 

(Foto: RTR)