«Wir treffen heute unsere Biene Maja», hat schon Karel Gott gesungen. Für Schüler und Lehrer könnte dies mit «Grischa Biena uf da Schiena» schon bald Wirklichkeit werden.

Bienen sind lästig. Sie stören beim Essen, beim Chillen und bei ganz viel Pech wird man von einer gestochen. Eine Aktion, die das Tier mit dem Leben bezahlt. Aber die Biene kann noch mehr: Dank ihr haben wir Früchte, Gemüse und nicht zuletzt Blumen.

Wer das alles genau weiss: Der Bündner Verein «Jungimkerprojekt Flugschnaisa». Sie haben  in Zusammenarbeit mit der Kantonalbank Graubünden und der Rhätischen Bahn die «Grischa Biena» auf die Schiene gebracht. «Der Verein hat ein erstmaliges und einzigartiges Projekt entwickelt», heisst es in einer Medienmitteilung.

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Kern des Projekts ist ein umgebauter Bahnwagen der Rhätischen Bahn, in dessen Innern eine Bienen-Lernwelt in allen drei Kantonssprachen eingebaut ist. Schulklassen können den Wagen, der ab April durch den Kanton tourt, während eines Zeitfensters von zwei Lektionen besuchen. Die Schulklassen werden von Imkern aus der Region betreut.

Der Bahnwagen geht ab April auf Tour und wird bis Oktober an 16 Bahnhöfen Halt Machen. Schulklassen können sich über die Website anmelden. Ein Besuch ist gratis.

 

(Bilder: Mattias Nutt)

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