Die Nationalstrasse A13 im Bereich vom Anschluss Hinterrhein Nord bis Anschluss San Bernardino Pass wird umfassend saniert. Nach verschiedenen Vorarbeiten im letzten Jahr wird in diesem Jahr mit den Hauptarbeiten begonnen. 

Die Nationalstrasse im Bereich des Dorfes Hinterrhein wurde in den 60er Jahren erstellt. Die Kunstbauten in diesem Strassenabschnitt sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand und das Trassee entspricht nicht mehr den Anforderungen heutiger Nationalstrassen. Eine Sanierung des Trassees und der Kunstbauten ist erforderlich. Insbesondere die 160 m lange Dorfbachbrücke weist fortgeschrittene Betonschäden auf, was eine Sanierung zu aufwendig macht. Als Ersatz dieser Brücke wird eine Schüttung mit Absenkung der Strasse im Bereich des Dorfes ausgeführt. Mit den Schüttarbeiten wird im Frühling begonnen. Im Voraus sind verschiedene vorbereitende Arbeiten wie Installationseinrichtungen, Provisorien und Sicherungsmassnahmen erforderlich.

Der Verkehr der A13 wird durch die Bauarbeiten 2017 tangiert. An der Dorfbachbrücke, die bis zur Verlegung des Verkehrs auf das neue Trassee in Betrieb bleiben muss, sind verschiedene vorbereitenden Massnahmen infolge der Schüttarbeiten erforderlich. Um diese Arbeiten ausführen zu können, ist es unumgänglich, die A13 in einzelnen Nächten zwischen Mitte April und Mitte Juni zu sperren und den Verkehr über die Kantonsstrasse umzuleiten. Die Sperrungen werden auf ein Minimum beschränkt. Die Gesamtkosten betragen 50 Millionen Franken. 

Mit der Sanierung der Hauptstrasse durch den Kanton Graubünden im Bereich Cassanawald bis Hinterrhein wird auf der A13 auch die Stützmauer zwischen der Kantonsstrasse und der Nationalstrasse saniert. Der Verkehr der Kantonsstrasse wird während dieser Zeit umgeleitet. Die Arbeiten an der Stützmauer bedingen einen Abbau der Kriechspur im Bereich der Bauarbeiten voraussichtlich zwischen Mitte April bis Oktober 2017.

 

(Quelle: Astra)