Die NHL-Playoffs 2016/17 sind für Nino Niederreiter und die Minnesota Wild bereits vorbei. In der Nacht auf Sonntag verloren sie zuhause gegen die St. Louis Blue mit 3:4 nach Verlängerung und sind mit 1:4 in der Serie ausgeschieden. Für den Churer lief es in den Playoffs auch persönlich nicht wie erhofft.

Die Playoffs verliefen überhaupt nicht nach dem Geschmack von Nino Niederreiter: Nachdem er in der Regular Season (mit 25 Toren und 32 Assists) seinen persönlichen NHL-Rekord mit 57 Punkten pulverisiert hatte, kam er wie die meisten seiner offensiven Mitspieler gegen St. Louis lange nicht auf Touren. In der Nacht auf Sonntag erzielte El Nino immerhin seinen ersten (und einzigen) Playoff-Punkt, und zwar einen vermeintlich wichtigen Assist: Beim Spielstand von 1:3 zehn Minuten vor Schluss lenkte er einen Pass zum Torschuss ab, den Abpraller verwertete Mikko Koivu zum 2:3.

 

Als Minnesotas Jason Zucker fünf Minuten vor Schluss nach einer feinen Einzelleistung zum 3:3-Ausgleich abschloss, brachen im Xcel Energy Center in St. Paul alle Dämme. Mit einem Sieg wären die Wild in der Serie auf 2:3 herangekommen und hätten «nur» noch ein Auswärtsspiel gewinnen müssen, um in der «Belle» zuhause… Wäre, hätte, sollte – es kam anders. In der 10. Minute der Overtime schoss St. Louis‘ Magnus Paajarvi die Blues in die nächste Runde und Minnesota und Nino Niederreiter in die Ferien. Eine enttäuschende Schlussphase einer zuvor starken Saison Minnesota und für den Bündner.

 

 

(Bild: Screenshot)