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Bereits in neun Monaten finden in Pyeongchang die Olympischen Winterspiele 2018 statt. Für Dario Cologna hat die Vorbereitung auf das grosse Highlight Anfang Mai in Sardinien begonnen. Der dreifache Olympiasieger hat grosse Ziele. 

 

In der letzten Saison lief für den Münstertaler nicht alles nach Wunsch, nicht zuletzt auch wegen muskulären Problemen. Ausgerechnet vor der WM in Lahti warf ihn eine Wadenverletzung zurück. Für die Olympischen Spiele in Pyeongchang hat sich der dreifache Olympiasieger nun einiges vorgenommen. «Die Saison hat für mich jetzt begonnen. Die Trainings sind entscheidend dafür, was dann im Winter passiert», sagte der 31-Jährige gegenüber SRF. Zurzeit trainiert der Bündner zum Start des Sommertrainings auf Sardinien. Um Ende Februar 2018 auch gesundheitlich fit zu sein, hat die Crew von Cologna einen entsprechenden Plan aufgestellt. «Ich bin optimistisch, dass dieser aufgeht», sagt Cologna, der seine 4. Olympia-Goldmedaille ins Visier genommen hat. 

Die Strecke in Pyeongchang kennt Cologna bisher erst aus Videos. Sorgen bereitet ihm dies keine. «Das war schon in Vancouver so und ist gut ausgegangen», meint er, «ausserdem haben wir ja auch noch vor Ort Zeit, die Strecke zu besichtigen.» Auf das Gelände kann sich der Münstertaler dennoch vorbereiten. Ein Schweizer Team hat die Strecke mit GPS aufgenommen, die Daten können auf ein Laufband übertragen werden, so dass die Strecke simuliert werden kann. Für Cologna sind das zurzeit aber nicht die relevanten Themen: «Wichtig ist, dass am entscheidenden Tag die Form stimmt, dann ist es eigentlich egal, wie die Strecke aussieht.» Simuliert würden im Sommertraining höchstens entscheidende Schlusspassagen.

Gegenüber der Olympic-Hub-Webseite gab Cologna zu verstehen, dass die Saisonplanung voll auf die Olympischen Spiele ausgerichtet seien. «Ich bin auch nicht mehr so jung und will darum alles dafür tun, um für Pyeongchang bereit zu sein», so der 31-Jährige, der seine 4. Olympia-Goldmedaille anstrebt, «es motiviert mich, die Erfolge zu wiederholen, weil Olympische Spiele so speziell sind. Man kann das nicht mit anderen Siegen vergleichen.»

 

(Bild: Screenshot)

 

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