Der Bündner Janic Meier hat am Sonntag an den Schweizermeisterschaften der Kunstturn-Junioren in Chiasso den Meistertitel am Reck geholt. Damit geht im Programm 5 nach über 30 Jahren wieder ein Einzeltitel nach Graubünden.

Am Schluss der Kunstturn-Schweizermeisterschaft konnte das Bündner Turnzentrum den Meistertitel am Reck durch Janic Meier bejubeln. Im Mehrkampf hinterliess er einen starken Auftritt mit dem 7. Diplomrang und Platz 3 der 14jährigen. Hier legte er auch den Grundstein für den späteren Recktitel mit der Tageshöchstnote von 16.75 Punkten. Damit geht nach über 30 Jahren wieder ein Einzeltitel im Programm 5 ins Bündnerland.

Knapp an einer Einzelmedaille vorbei turnte Kilian Schmitt vom TV Mels im Programm 4. Mit gleich 2 Stürzen am Sprung startete er durchwachsen in den Wettkampf. Doch Schmitt, der seine turnerische Grundausbildung in Maienfeld genossen hat und mittlerweile am RLZ in Wil trainiert, steigerte sich von Gerät zu Gerät und belegte den 4. Schlussrang mit Tageshöchstnoten im P4 am Boden (13.20) und am Seitpferd (14.50).

Auch eine junge Gruppe des TZ Graubündens war an der diesjährigen SMJ vertreten. Im Programm 1 turnte das Bündnerteam, welches aus Nico Alder (TV Mels), Piero Müller (TV Jenins) und Nino Galbier (TV Jenaz) bestand, auf den 11. Schlussrang im Mannschaftswettkampf.
Im Einzelklassement platzierten sich die Turner wie folgt: Alder als 20., Müller als 34. und Galbier als 35. Einen sehr guten Eindruck hinterliess dabei der um 1 Jahr jüngere Nino Galbier. Er kann im nächsten Jahr nochmals in dieser Kategorie antreten und hofft dann auf eine vordere Platzierung.

Im Programm 2 startete als einziger Bündner Nicola Barrachi. Er platzierte sich auf Rang 37.

Für die Kunstturner ist die Wettkampfsaison damit beendet, sie können sich nun mit den neuen Übungen und Elementen beschäftigen. Am 21. Juni und 23. August finden Schnuppertrainings für interessierte Jungen der Jahrgänge 2011 – 2013 statt. Weitere Infos gibt es auf auf www.tzgr.ch, die Ranglisten der Schweizer Meisterschaften sind hier.

 

(Quelle/Bild: zVg., Autorin: Sarah Galbier)