Teils hochstehenden Beachvolleyballsport bekamen die Zuschauer am A2-Turnier zu sehen, das am letzten Wochenende im Rahmen der Beachtour bei guten äusseren Bedingungen in Ilanz durchgeführt worden ist. Nach einem spannenden Turnierverlauf setzten sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Favoritenduos schliesslich doch recht deutlich durch, während die einheimischen Beachvolleyballteams trotz guten Leistungen nicht über die Viertelfinals hinauskamen.

Das Tableau umfasste bei beiden Geschlechtern sechzehn Teams, wobei sich jeweils die besten acht im Pool-Play vom Samstag für die Single-Elimination vom Sonntag qualifizieren konnten. Die Spiele am Samstagabend wurden dabei unter Flutlicht und bei bester Stimmung ausgetragen.

Bei den Frauen erreichten die als Nummer 9 gesetzten Andrea und Jeannette Fischer problemlos die Viertelfinals, in denen sie dann allerdings gegen die favorisierten und später zweitklassierten Anja Licka und Fabienne Geiger chancenlos waren und ausschieden. Lehrgeld bezahlen mussten Nina Ludwig und Michelle Degiacomi, die zwar keinen einzigen Satz gewinnen, aber trotzdem viel lernen konnten. Turniersiegerinnen wurden erwartungsgemäss die topgesetzten Laura Caluori und Elena Steinemann. Dies dank eines klaren 2-Satz-Sieges gegen die als Nummer 2 gesetzten Anja Licka und Fabienne Geiger.

Überlegene WM-Teilnehmer dominieren

Bei den Männern spielte mit Tino Jenal ein Beachvolleyballer mit, der in Ilanz aufgewachsen ist. Zusammen mit seinem Partner Raphael Scheidegger als Nummer 15 gesetzt, konnte er sich für die Viertelfinals qualifizieren, in denen das Duo gegen die überragenden 20-jährigen Uruguayaner Mauricio Vieyto Acosta und Marco Cairus Lucarelli aber nicht den Hauch einer Chance hatte und mit 0:2-Sätzen verlor.

Die beiden mit einer Wildcard versehenen Südamerikaner, die ihr Land ab übernächster Woche an den in Wien ausgetragenen FIVB World Championchips 2017 vertreten werden, bekundeten in der Folge überhaupt keine Mühe, sich zuerst im Halbfinal gegen die topgesetzten Quentin Métral und Michiel Zandbergen und später auch im Finalspiel gegen die als Nummer 3 gesetzten Fabio Berta und Luca Müller durchzusetzen und somit den Turniersieg für sich zu beanspruchen.

Zum Abschluss des Turniers durfte Roman Cantieni für die tadellose Organisation unter anderem auch vom Trainer des siegreichen uruguayanischen Männerteams viel Lob entgegennehmen, was für die Zukunft zweifellos motivierend wirkt.