Bereits jetzt fiebern die Bündner Jägerinnen und Jäger der kommenden Jagdsaison entgegen, die dieses Jahr am 2. September beginnt. Nebst allen Vorbereitungen muss auch ein Patent erworben werden.

Erste Vorkehrungen werden getroffen. Mit Feldstecher und Fernrohr ausgerüstet verbringen die Bündner Jäger jede freie Minute im Jagdgebiet. Eifrig wird «gespiegelt», das Wild und seine Gewohnheiten beobachtet. Daheim werden die Jagdutensilien, Lebensmittel und Getränke für den Transport in die Jagdunterkunft zusammengetragen. Sind die Steuern und ist die obligatorische Haftpflichtversicherung bezahlt? Haben sie die Jagdwaffen persönlich eingeschossen? Haben sie den obligatorischen Treffsicherheitsnachweis nach JFK-Standard erfolgreich absolviert, der fürs Lösen jeder Patentart vorgewiesen werden muss?
Sind die wichtigsten Neuerungen in den Jagdbetriebsvorschriften bekannt? Und zu guter Letzt, wann und wo können sie die Jagdpatente beziehen, um die Vorbereitungen abzuschliessen?

Auf der Webseite www.ajf.gr.ch und im Amtsblatt des Kantons Graubünden vom 10. August 2017 sind Orte, Daten und Zeiten des organisierten Patentverkaufs veröffentlicht. Im Bündner Naturmuseum können ab dem 15. August 2017 Patente gekauft werden.

Am Schalter des Bündner Naturmuseums bzw. bei der Wildhut können die Jagdpatente nach wie vor bar oder bargeldlos bezogen werden. Akzeptiert werden Debitkarten wie die MaestroCard oder die PostCard, bei denen der zu zahlende Betrag direkt und ohne Kommission von Ihrem Konto abgebucht wird. Patente
können auch mit Kreditkarten wie MasterCard oder Visa bezahlt werden.

Waidmannsheil!

 

(Bild: GRHeute)

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