Der Regionale Naturpark «Biosfera Val Müstair» tritt in Zukunft mit dem Namen «parc da natüra Val Müstair/Naturpark» im Parklogo auf. Der Gemeindevorstand von Val Müstair hat an seiner Sitzung vom 9. August 2017 einen entsprechenden Entscheid gefällt. Damit ist der Weg frei für den Neuanfang und Aufbruch des Naturparks im Rahmen des laufenden Masterplanprozesses der Gemeinde. Mit der Streichung des Begriffs «Biosfera» aus dem Parklogo ist ein wichtiger Schritt zur inhaltlichen und geografischen Entflechtung zwischen dem Naturpark und dem UNESCO Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair vollzogen.

An seiner ordentlichen Sitzung vom 9. August 2017 hat sich der Gemeindevorstand von Val Müstair unter anderem mit der künftigen Namensgebung des Regionalen Naturparks «Biosfera Val Müstair» befasst. Zur Diskussion stand dabei die Verwendung des Begriffs «Biosfera» im Parklogo. Dieser hatte in der Vergangenheit immer wieder für Verwirrung und inhaltliche wie geografische Verwechslungen mit dem «UNESCO Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair» geführt. Geografisch bildet das Val Müstair zusammen mit dem Schweizerischen Nationalpark – und damit Teilen des Unterengadins – den Perimeter des Biosphärenreservats. Nach einer eingehenden und umfassenden Evaluation hat der Gemeindevorstand nun entschieden, den Begriff «Biosfera» aus dem künftigen Parklogo zu streichen. An dessen Stelle tritt neu die zweisprachige Benennung «parc da natüra/Naturpark», im Logo steht «parc da natüra Val Müstair/Naturpark». Damit ist die Kernleistung der Attraktion klar, einfach und unmissverständlich bezeichnet. Über das UNESCO-Label «Biosfera Engiadina Val Müstair» wird die Auszeichnung als Biosphäre in der Park-Kommunikation aber auch weiterhin mitgeführt. Gemeindepräsident Rico Lamprecht ist mit dem jetzigen Entscheid des Vorstandes zufrieden. Durch das Weglassen von «Biosfera» im Parklogo werde die weitere Verwechslung mit der «UNESCO Biosfera Engiadina Val Müstair» verhindert und der Naturpark klar vom Biosphärenreservat abgegrenzt, sagt Lamprecht. «Für mich ist es wichtig, dass wir klar einen Neustart signalisieren und nicht in überholten Strukturen verharren» so Lamprecht.

Der Namensentscheid und die Neupositionierung von Tal und Naturpark sind Teil des Anfang 2017 lancierten Masterplanprozesses «Val Müstair 2025». Dem Masterplan liegt die Vision zugrunde, das Val Müstair zum «nachhaltig attraktivsten Lebensraum und Naturort der Alpen» zu machen.

(Bild: GRHeute)

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