Die BDP Graubünden hat an der gestrigen Delegiertenversammlung in Chur die Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 24. September 2017 gefasst. Die Partei empfiehlt die Zustimmung zur Rentenreform 2020. Ebenso sagen die Delegierten Ja zum Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit.

Die Delegierten der BDP Graubünden fassten nach kontradiktorischer Diskussion deutlich die JA-Parole zur Abstimmung über die Rentenreform 2020. Sie folgten damit den Ausführungen von Eveline Widmer-Schlumpf welche die Pro-Argumente zur Vorlage vortrug. Die Nein-Argumente wurden von Grossrat Roman Hug (SVP) vertreten. Die Delegierten folgten der Überzeugung, dass die vorliegende Reform als ein notwendiger und typisch schweizerischer Kompromiss den über 20-jährigen Reformstau beenden könne. Insbesondere Frauen und Teilzeitarbeitende würden gemäss BDP bessergestellt und der Umwandlungssatz in der 2. Säule der Realität angepasst. Die Reform sei ein erster, wichtiger Schritt; weitere müssen folgen, heisst es in der Medienmitteilung.

JA zur Ernährungssicherheit
Ebenso eindeutig fassten die Delegierten die JA-Parole zum Bundesbeschluss zur Ernährungssicherheit. Die langfristige Sicherung der Versorgung mit einheimischen Lebensmitteln, der bessere Schutz unseres Kulturlandes, die ressourceneffiziente und standortangepasste Produktion sowie der Erhalt des Qualitätsniveaus der Lebensmittel waren einige der Gründe, die Nationalrat Duri Campell in seinen Erläuterungen zur Annahme der Vorlage aufführte und die BDP-Delegierten überzeugten.

 

(Bilder: Charly Bosshard)