Drei Angeklagte sollen den Bündner Energiekonzern Repower um sechs Millionen Franken betrogen haben. Die Anklage lautet auf gewerbsmässigen Betrug und Geldwäscherei. Der Fall ist ab heute vor dem Regionalgericht Landquart.

Angeklagt sind laut dem Gerichtspräsidenten drei Personen, darunter ein ehemaliger Mitarbeiter von Repower. Die drei sollen mithilfe von fiktiven und überhöhten Rechnungen den Bündner Energiekonzern Repower um sechs Millionen Franken betrogen haben, wie srf.ch berichtet.

Ehemaliger Repower-Mitarbeiter soll Haupttäter sein
Als Haupttäter angeklagt sei der ehemalige Repower-Mitarbeiter. Der grösste Teil der sechs Millionen sei laut Anklage über ein Firmengeflecht auf seinem Konto gelandet, erklärt Gerichtspräsident Stefan Lechmann.

Der Fall selber wurde 2011 publik. Repower machte damals ihren Verdacht mit einer Medienmitteilung öffentlich. Damals schrieb das Unternehmen: «Dank des entschlossenen Handelns durch Repower und die Staatsanwaltschaft und dank der sofort verfügten Sicherstellung von Vermögenswerten konnte der potenzielle Schaden auf ein Minimum begrenzt werden.»

 

(Bild: GRHeute)