Eine Woche nach dem erfolgreichen Saisonstart hat Chur Unihockey mit zwei Kanterniederlagen ein Wochenende zum Vergessen hinter sich. Etwas besser erging es Alligator Malans, und noch viel besser Piranha Chur in der NLA der Frauen. Die Übersicht.

chur-unihockeyChur Unihockey wusste, dass zwei schwierige Auswärtsspiele auf dem Programm standen. Trotzdem hat man sich in den Reihen nach dem Startsieg gegen St. Gallen natürlich ein besseres Wochenende erwartet. Am Samstag geriet man gegen die effizienten Tigers aus Langnau früh auf die Verliererstrasse, lag nach dem ersten Drittel mit 0:3 und nach dem zweiten bereits mit 2:8 hinten – am Ende gabs ein 6:12. Auch tags darauf lief es nicht besser, im Gegenteil: Zwar hielten die Churer diesmal im Startdrittel bei den Grasshoppers mit (2:2), danach brachen aber alle Dämme. Fünf Gegentore im zweiten und sechs im dritten Drittel besiegelten die 3:13-Kanterniederlage vor 356 Zuschauern. 

alligatorEtwas besser erging es Alligator Malans: Zwar mussten die Herrschäftler am Samstag vor 528 Zuschauern in der Mehrzweckhalle Lust in Maienfeld im Klassiker gegen Wiler Ersigen eine 4:7-Niederlage einstecken, zeigten aber am Sonntag gegen Aufsteiger Zug United an selber Stelle vor 310 Zuschauern die erwartete Reaktion: Nur gerade zehn Minuten hielten die Innerschweizer mit und lagen nach einem Tor Billy Nilssons gar in Führung, ehe die Wende eintrat: Noch im Startdrittel drehte Alligator das Skore zur 3:1-Führung, und nach einer Triplette im Mitteldrittel war das Spiel nach 25 Minuten beim Spielstand vom 6:1 vorentschieden. Am Ende siegten die Malanser klar mit 8:3.

piranhaEinen überragenden Auftritt hatte am Wochenende einmal mehr Piranha Chur in der NLA der Frauen: Die Churerinnen siegten bei den Aergera Giffers diskussionlos mit 9:0 und liegen nach zwei Spielen und 19:1-Toren bereits wieder an der Tabellenspitze.

 

 

 

(Bild: Chur Unihockey/Andreas Bass)

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