Das Märchen vom Indoorspielplatz beim Outlet in Landquart findet bald sein Happy End: Im November soll er im Calandapark eröffnet werden.

Fast ein Jahr war es ruhig um die Idee eines Indoorspielplatzes im Calandapark auf der Südseite des Outlets. Mittlerweile haben sich die Bedingungen geändert: Die Familie Bolliger, die sich damals als Initianten präsentierten, sind aus verschiedenen Gründen aus dem Projekt ausgestiegen, wie sie in einem Newsletter bekannt gaben.

Geblieben sind Hansjürg Marx, der Schaffer des Calandaparks, Lars Gschwend, der mit seiner Firma Gschwendemotions Hüpfburgen vermietet und Urs Kappeler. «Der Kapitalbedarf für die Infrastrukturen sowie den Betrieb für die ersten Geschäftsjahre ist von einem Investoren-Konsortium sichergestellt», heisst es auf der Homepage.

Der Indoorspielplatz umfasst eine Fläsche von 2200 Quadratmeter und «garantiert Entertainment und eine erlebnisorientierte Freizeitgestaltung». Zielpublikum sind in erster Linie Zielkunden sind vorrangig Familien mit Kindern, Outletbesucher mit Kindern, (Ferien)-Gäste aber auch öffentliche Institutionen (Kinderkrippen, -gärten und Schulen) Vereine und weitere Institutionen (Bergbahnen, Hotels usw.). Neben dem Angebot von attraktiven Spielgeräten wird auch eine Verpflegungsstätte betrieben. Theoretisch könnte auch eine Kindertagesstätte integriert werden.

Tag der offenen Tür am 1. und 4. Oktober

Der Indoorspielplatz wird im November eröffnet. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll es wie in einzelnen Skigebieten möglich sein, im Vorfeld Eintrittskarten – Einzeleintritte, 10er-Abos und Jahreskarten zu Vorzugskonditionen zu beziehen. «Ziel dieser Kampagne ist, den Kunden ein attraktives und preislich interessantes Angebot zu bieten und den langfristigen Betrieb des Spielplatzes sicher zu stellen. Wer sich das Ganze von Nahem ansehen will, hat am 1. und 4. Oktober jeweils um 17 Uhr Zeit, in das Projekt hinein zu sehen. Die Initianten werden ebenfalls vor Ort sein.

Konkurrenz für Kinderkafi? 
 
Mit dem Indoorspielplatz, der geografisch auf dem Gemeindegebiet von Zizers liegt, bekommt die Region Landquart eine weitere Attraktion für Familien mit Kindern. Das es ein hartes Pflaster sein kann, weiss die Initiantin des Kinderkafis in Landquart, Alexandra Moser: ««Das Crowdfunding-Projekt, das die Miete finanzieren sollte, ist morgen Donnerstag zu Ende. Bisher kamen von den benötigten 3000 Franken erst 230 Franken zusammen.» Allerdings sei bei ihnen die Ausgangslage anders: «Wir sind ein Verein, und alles geschieht auf freiwilliger Basis. Das ist etwas anderes als wenn man so etwas als Geschäft führt.»
 
Als Konkurrenz sieht sie den Indoorspielplatz im Calanda-Park nicht. «Ich freue mich auf jeden Fall darauf. Es ist eine super Ergänzung und bin froh, dass es in Landquart langsam auch lässige Angebote gibt für Familien – je mehr, desto besser.»
 
(Symbolbild: GRHeute/Wikipedia)
 
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