Die Eröffnung des Julierturm-Rohbaus hat Medien aus aller Welt auf den «lawinensicheren» roten Theaterturm aufmerksam gemacht. Um den Turm fertigzustellen, fehlt allerdings noch rund eine Million Franken.

Bundesrat Alain Berset bezeichnete den Bau des Julierturms als «Sinnbild für eine weltoffene Schweiz». Vollendet ist das Werk allerdings noch lange nicht: Rund eine Million Franken fehlt den Machern um Giovanni Netzer zur Fertigstellung. Die wichtigsten Baumassnahmen sind der Einbau des Shakespeare-Theaters im zweiten Obergeschoss, die Erstellung der Foyer-Nischen mit gemütlichen Tischen und Bänken, der Einbau eines Liftes für den Transport von Gästen mit einer Behinderung, die Erstellung einer Heizung, die den Winterbetrieb sichert sowie den Einbau von einfachen sanitären Einrichtungen. 

Um die Million zusammenzubekommen, hat Origen eine ganze Reihe Fördermöglichkeiten für Privatpersonen und Firmen zusammengestellt. So kann man nicht nur einen Sitzplatz sponsern (2000.-), sondern auch Logenfenster (3000-6000.-), eines der grossen Torfenster im Erdgeschoss (7000.-) und sogar Treppenstufen (200.-). Richtig teuer wird es, wenn man den Ausbau der Dachterrasse (30’000.-), den Personenlift (45’000.-) oder den Einbau einer schwebende Bühne (150’000.-) mitfinanzieren will – dieser ermögliche nicht nur den Transport schwerer Lasten, sondern auch einzigartige szenische Möglichkeiten. 

Gemäss einer Medieninformation hat die kulturelle Initiative auf dem Julierpass positive «Nebeneffekte». Sie fördere unter anderem die Innovationskraft in der Region sowie den künstlerischen Nachwuchs im Kulturkanton Graubünden und unterstütze das Baugewerbe und den Tourismus. Die Förderoptionen hätten symbolischen Charakter und würden dabei helfen, «das kühne Projekt fertigzustellen.»
 
Zum Herbst-Programm, unter anderem mit dem Musik-Theater Herodes, geht es hier.
 

(Bild: zVg.)

Keine Artikel mehr
Open Popup