Der alte Mann und der Fussball. Sepp Blatter, unehrenhaft entlassener Präsident der Fifa, spricht am 23. Oktober an der HTW in Chur. 

Der Sport, Eltern wissen es, spielt in Graubünden eine grosse Rolle. Kaum ein Kind, das nicht eine JO – Ski und Langlauf! – besucht, im Fussball oder Hockey engagiert ist oder dazu im Sommer noch den Tennisschläger schwingt. Manche Kinder treiben sogar mehrere Sportarten – und ihre Eltern mit Fahrdiensten in den Wahnsinn. 

Aber hinter den Sportaktivitäten stehen auch die Vereine und hinter ihnen die Verbände. «Seit der Gründung der ersten Verbände charakterisiert sich das Sportsystem durch eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber den staatlichen Organisationen», schreibt die HTW in einer Mitteilung. «Sportverbände organisieren aus eigener Initiative Wettkämpfe, fördern den Nachwuchssport, verhandeln mit kommerziellen Partnern über Marketing- und Medienrechte.»

Diese Aufgaben werden immer komplexer und erfordern zunehmend auch Fachkompetenz. «Sind die Sportverbände dazu in der Lage? Wo sind die Herausforderungen in den nächsten Jahren?» fragt die HTW und hat zu diesem Zweck einige Experten eingeladen: Neben Sepp Blatter auch Patrick Lengwiler, CEO des EVZ Zug und den Geschäftsführer von Swiss Ski, Markus Wolf. Vor der Diskussionsrunde führt Thierry Jeanneret, Abteilungsleiter Sport, Amt für Volksschule und Sport des Kantons Graubünden und Mitglied der Ski-Orienteering-Kommission, ins Thema ein. 

Die Veranstaltung «Sportmanagement inside – sind die Schweizer Sportstrukturen noch zeitgemäss?» findet am 23. Oktober von 17.30 bis 19.30 Uhr an der HTW an der Pulvermühlestrasse in Chur statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung allerdings erforderlich: htwchur.ch/events.

 

(Bild: kremlin.ru/Wikipedia)

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