Cologna, Dahlmeier, Pellegrino oder Frenzel – alles, was im Langlauf, Biathlon oder der Nordischen Kombination Rang und Namen hat, trainiert zurzeit auf der vier Kilometer langen Snowfarming-Loipe in Davos. Der letzte Feinschliff für die Olympischen Winterspiele in Südkorea.

Wer diese Tage im Flüelatal vorbeischaut, stellt fest: Es herrscht ein grosser Ansturm auf die vier Kilometer lange Snowfarming-Loipe. Kein Wunder: Es sind noch weniger als 100 Tage bis zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Medaillenanwärter wie Dario Cologna, Laura Dahlmeier oder Federico Pellegrino profitieren zurzeit von den guten Trainingsbedingungen in Davos und geben sich den letzten Schliff für Olympia. «Wir sind momentan Host City der mitteleuropäischen Elite im Langlauf, Biathlon und der Nordischen Kombination. Wir haben Nationalmannschaften aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland, Kanada und Slowenien vor Ort. So viele, wie noch nie zuvor», verrät Norbert Gruber, Leiter des Werkbetriebs der Gemeinde Davos. Die Athleten sind begeistert vom Davoser Loipenangebot. Der dreifache Olympiasiegers Dario Cologna bestätigt: «Es ist klasse, so früh auf Schnee zu trainieren.» Die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Stefanie Böhler vom deutschen Team doppelt nach: «Wir sind stolz, hier bei super Bedingungen in Davos die ersten Loipenkilometer absolvieren zu dürfen.»

Frühe Trainingsmöglichkeit für Spitzenathleten und Breitensportler
«Die Snowfarming-Loipe mit ihren Steigungen und Abfahrten ist genau das, was die Spitzenlangläufer kurz vor dem Saisonstart suchen,» erklärt Gruber. Aber nicht nur die Spitzenprofis profitieren von den frühen Trainingsmöglichkeiten in Davos: Für den Breitensport ist die Snowfarming-Loipe jeweils am Mittag und Abend geöffnet. Später, wenn das restliche Loipennetz geöffnet ist, kann auch die Flüelaloipe jederzeit wieder von allen benutzt werden.

 

(Bild: zVg.)

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