Portrait_Salome-Mathys125pAm 20.11.2017 teilt die Bündner Regierung mit, dass sie die Chancen der Elektromobilität erkannt hat und diese aktiv mit einem Massnahmenpaket fördern will. Dass Graubünden mit seinem fast 100 Prozent erneuerbaren Strommix prädestiniert ist für die umweltschonende Elektromobilität, erkannte Jürg Kappeler und Mitunterzeichnende bereits 2014. Sie forderten die Regierung auf, nebst der Prüfung der Chancen der E-Mobilität gemäss Auftrag Joos, sich auch aktiv in der Förderung der Elektromobilität zu engagieren. Diese Erkenntnis lag nicht etwa einer subjektiven Wahrnehmung zu Grunde, sondern beruhte auf einer überzeugenden Analyse des Wirtschaftsforums Graubünden zur „Elektrizitätswirtschaft Graubünden – Trends 2014“. Die Beantragung der Annahme des Auftrages durch die Regierung im Dezember 2014 zeigt wie offen die Bündner Regierung auf lösungsorientierte und sachliche Aufträge reagiert und auch aktiv handelt. Sie nimmt so eine wichtige Vorbildfunktion wahr und leistet damit einen Beitrag an die Umsetzung der vom Volk gewünschten Energiestrategie. Es wird erkannt, dass die Elektromobilität nicht nur ein Hype, sondern ein langfristiger Trend ist. Im Masterplan zur Ladeinfrastruktur E-Mobilität werden durch das Amt für Energie und Verkehr Graubünden (AEV) fünf konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Diese Empfehlungen werden von den Grünliberalen Graubünden begrüsst.

  1. Hochleistungsladestationen auf Nord-Süd-Achse realisieren
  2. Schliessung der erkannten Lücken im Schnellladenetz
  3. Koordination des E-Bike-Ladenetz
  4. Schaffung von Anreizen für den raschen Ausbau der Ladenetze
  5. Ausrichtung auf E-Mobilität der Verwaltung

An dieser Stelle bedanken sich die Grünliberalen bei Jürg Kappeler, Theo Joos und den Mitunterzeichnenden für ihre Aufträge an die Regierung, sowie der Regierung für die konkret getroffenen Massnahmen.

Links:
Auftrag Kappeler
Regierung will Chancen der Elektromobilität nutzen
Masterplan Ladeinfrastruktur E-Mobilität Kanton Graubünden
Massnahmenpaket zur Förderung der Elektromobilität in Graubünden

GRHeute Politforum

Das Politforum auf GRHeute besteht aus 12 PolitikerInnen aus Graubünden. Jede Woche nimmt eine/r zu einem aktuellen Thema Stellung.

 

 

(Bild: GRHeute)

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