Grenzwächter verzeichneten im St. Galler Rheintal in den letzten Wochen gleich mehrere Erfolge gegen Kriminaltouristen. In zwei Fällen wurden gegen Personen Einreiseverbote in die Schweiz ausgesprochen. Ein Einbrecher wurde nur kurz nach der Tat an der Grenze erwischt.

In den vergangenen Wochen konnte das Schweizer Grenzwachtkorps im St. Galler Rheintal in acht Fällen Kriminaltouristen anhalten. Es hat Diebesgut in Form von Schmuck, antiken Münzen, Mobiltelefonen, Parfüm und Bargeld sichergestellt. Diverses Einbruchswerkzeug wie Brecheisen, Bolzenschneider, präparierte Schlüssel zum Öffnen von Türen sowie teilweise getarnte Geräte zum Öffnen von Diebstahlsicherungen konnten aus dem Verkehr gezogen werden. Durch den Einsatz eines Sprengstoffspürhundes wurden zwei Schreckschusspistolen entdeckt.

Drei Bulgaren und drei Polen, die Einbruchswerkzeuge mit sich geführt haben, hat das Staatssekretariat für Migration noch an der Grenze einjährige Einreiseverbote für die Schweiz erteilt. Alle Personen waren in Deutschland wegen Diebstahls verzeichnet. Einer der Polen war zudem in Deutschland wegen bandenmässigen Diebstahls, bewaffneten Diebstahls und in einem Fall wegen besonders schweren Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben.

Ein Mazedonier wurde vor drei Wochen beim Grenzübergang Schaanwald bei der Ausreise nach Österreich kontrolliert. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges fanden Grenzwächter mutmassliches Diebesgut in Form von Schmuck und Bargeld. Abklärungen bei der Landespolizei Fürstentum Liechtenstein ergaben, dass die Gegenstände nur wenige Stunden zuvor aus einem Einfamilienhaus entwendet worden waren. Die kontaktierten Besitzer konnten vor Ort den Schmuck eindeutig identifizieren.

 

(Bilder: zVg.)

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