Chur Unihockey kämpft weiter – Mini-Sieg für Alligator

Die erste Meisterschaftsrunde des neuen Jahres in den Schweizer Unihockey-Topligen startete aus Bündner Sicht höchst unterschiedlich. Für Chur Unihockey bleibt die Regular Season ein Kampf ums «Überleben».

Am Samstag erreichte die Stimmung bei Chur Unihockey einen Tiefpunkt, als man Schlusslicht Thun auswärts mit 3:8 unterlag – Punkte, die man dringend benötigte im Kampf um einen Playoff-Platz. Und was noch schlimmer wog: Die Niederlage war auch in dieser Höhe gerechtfertigt. Gegen den direkten Tabellnnachbarn Uster machten es die Haupstädter am Sonntag besser: Chur setzte sich nach grossem Kampf mit 8:7 nach Verlängerung durch und bleibt damit in Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen.   In den verbleibenden fünf Regular Season-Spielen wird es aber knüppelhart: In den nächsten drei Spielen warten mit Kantonsrivale Alligator Malans, Floorball Köniz und Wiler Ersigen gleich drei veritable Brocken auf die Churer – wahrscheinlich werden die Churer im einen oder anderen Spiel gegen einen Grossen punkten müssen, um vor den letzten Regular-Season-Spielen überhaupt noch im Playoff-Rennen zu sein.

Eher langsam ins neue Jahr gestartet sind die Alligatoren aus Malans: Am Samstag gingen die Herrschäftler bei den Grasshoppers nach einem schwachen Mitteldrittel mit fünf Gegentreffern gleich mit 5:9 unter. Die Zürcher haben dank dieses Sieges einen deutlichen Vorteil um Platz 4, weisen sie nach dem Sechspunktespiel nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf die Alligatoren auf. Gut möglich, dass den Bündnern diese Niederlage das Playoff-Heimrecht kostet. Auch am Sonntag in der Turnhalle Lust überzeugte Alligator nur bedingt: Immerhin reichte es gegen Rychenberg Winterthur letzten Endes zu einem 6:5-Sieg nach Verlängerung.

Bei den Frauen holte Piranha Chur zum Jahresauftakt einen standesgemässen 9:2-Auswärtssieg in Frauenfeld. Der Regular Season-Sieg dürfte den Bündnerinnen kaum mehr zu nehmen sein

 

 

 

(Twitter: Alligator Malans)

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