Olympische Spiele 2018: Welche Bündner Ski-Cracks sind dabei? 

Super-G

Mit dem Super-G-Sieg in St. Moritz ist Jasmine Flury (Bild) auf jeden Fall gesetzt, auch wenn mit Lara Gut, Corinne Suter, Michelle Gisin und Joana Hählen bereits vier weitere Schweizerinnen die Selektion erfüllt haben. Da die Davoserin aber auch noch einen 7. Rang in dieser Saison im Super-G vorweisen kann, müsste es in den verbleibenden Super-Gs in Bad Kleinkirchheim (14.1.) und Cortina d’Ampezzo (21.1.) mit dem Teufel zugehen, dass die Davoserin in Pyeongchang nicht starten dürfte. 

Bei den Männern hat der Samnauner Thomas Tumler die Selektionsrichtlinien dank einem 12. und einem 13. Platz überraschend geschafft. Da neben dem 28-Jährigen nur Beat Feuz bisher die nötigen Resultate hat, dürfte Tumler das Ticket vor dem letzten Super-G in Kitzbühel (19.1.) auf sicher haben. 
Weitere Kandidaten sind aus Bündner Sicht Gian Luca Barandun, Stephan Rogentin, Mauro Caviezel, Carlo Janka und Sandro Viletta. Für alle diese Athleten gilt am 19. Januar nur «All-In».

GRHeute-Prognose: Jasmine Flury hat nicht nur einen Fixplatz auf sicher, sie hat auch reelle Chancen auf eine Medaille. Thomas Tumlers Olympia-Teilnahme ist sicher ein persönliches Karriere-Highlight, zu viel darf man vom Samnauner in Südkorea aber nicht erwarten. Von den «Wackelkandidaten» schafft Mauro Caviezel die Selektion und holt im Pyeongchang-Super-G als Sechster ein olympisches Diplom.

 

Hier gehts zu den Selektionen im Riesenslalom.

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