Olympische Spiele 2018: Welche Bündner Ski-Cracks sind dabei? 

Kombination

Mauro Caviezel ist als bisher einziger Schweizer qualifiziert. Der Bronzemedaillen-Gewinner der WM 2017 in St. Moritz ist auch in Südkorea eine grosse Hoffnung auf einen Podestplatz – aus Bündner Sicht vielleicht sogar die grösste. Auch Gian Luca Barandun (Bild) kann sich Hoffnungen auf einen Olympia-Start machen, ist er doch der einzige Schweizer, der die Selektion zumindest zur Hälfte geschafft hat. Mit dem 9. Platz in Bormio hat er die Richtlinien zwar noch nicht ganz erfüllt, da aber nur noch am Freitag in Wengen (12.1.) eine Kombination auf dem Programm steht, dürfte Baranduns Qualifikation bei einer ansprechenden Leistung am Freitag feststehen.

Qualifikations-Chancen haben auch die «Comeback-Oldies» Carlo Janka und Super-Kombinations-Olympiasieger Sandro Viletta, die in Wengen auf die Weltcup-Piste zurückkehren wollen. Bei den Frauen wird am 26.1. auf der Lenzerheide erst noch die erste und einzige Kombination ausgetragen. Bündnerinnen gelten nicht unbedingt zu den Kronfavoritinnen auf eine Selektion.

GRHeute-Prognose: Mauro Caviezel fährt in Pyeongchang aufs Podest und holt eine Olympia-Medaille. Titelverteidiger Sandro Viletta und Carlo Janka werden für die Kombinationsrennen mangels Schweizer Alternativen nominiert, können aber keine Stricke zerreissen und fallen beide im Slalom aus.

 

Hier gehts zum Bündner Olympia-Selektions-Fazit.

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