Ragettli, Fiva und Gasparin überzeugen

Nicht nur die Bündner Ski-Cracks fuhren am Wochenende in die Weltspitze, auch in anderen Wintersport-Disziplinen glänzten Athletinnen und Athleten aus der Region.

Beim zweitletzten Slopestyle-Weltcup vor den Olympischen Spielen siegte Freestyle-Skier Andri Ragettli in Aspen vor den Norwegern Ferdinand Dahl (94.60) und Oystein Braaten (94.20). Es war der dritte Weltcup-Triumph in der Karriere des 19-jährigen Flimsers. «Mein erster Run war wie im Training perfekt», sagte Ragettli gegenüber Swiss Ski, «ich kam mit der Einstellung, um hier zu gewinnen. Der Plan ging auf.» Nach fast zweimonatiger Wettkampfpause – Ragettli hatte sich Mitte November beim Big-Air-Weltcup in Mailand (3. Rang) bei der Landung nach einem dreifachen Salto am Knie verletzt – ist dieser Sieg umso bedeutender für Ragettli: «Dass ich gleich gewinnen konnte, gibt mir im Hinblick auf die kommenden Wettkämpfe und auf die Olympischen Spiele viel Power und Glauben.» Bei den Frauen beendete die Lenzerheidner Giulia Tanno das Finale der Top 8 auf Rang 4.

 

Fiva knapp am Sieg vorbei

Für einen Podestplatz sorgte auch der Skicrosser Alex Fiva, der im schwedischen Idre als Zweiter sein 22. Weltcup-Podium holte. Fiva verpasste seinen zwölften Sieg im Weltcup nur sehr knapp. Im Final musste sich der 31-jährige dem französischen Skicross-Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis geschlagen geben.

Gasparins Langlaufleistung 

Einen starken Auftritt zeigte auch Selina Gasparin in Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. Selina Gasparin beendet das Massenstartrennen über 12,5 km auf dem guten 8. Rang. Besonders läuferisch wusste die Oberengadinerin zu gefallen und verbesserte sich nach schwachem Start noch in die Top 10 – zeitweise war sie gar in die Nähe eines Medaillenrangs gekommen. Besser als am Sonntag in Ruhpolding war Gasparin heuer bislang nur in Le Grand-Bornand – als Vierte und Sechste – gewesen.

 

 

(Bild: Twitter Andri Ragettli)

 

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