Der Bündner Komödiant Rolf Schmid ist seit 25 Jahren auf der Bühne in der ganzen Schweiz unterwegs. Ab dem 24. Januar 2018 gastiert er im Theater Klibühni in Chur mit seinem Jubiläumsprogramm «No 10». Wir von GRHeute haben mit dem Bündner Comedy – Aushängeschild über die Zukunft, das Jetzt und die Vergangenheit gesprochen.

Du wurdest mit dem Satz  «I mag eifach nüma» in der ganzen Schweiz bekannt. Wie steht es mit dem Witze erzählen, wie lange magst du das noch?

So lange ich mag, und dann höre ich auf.

Du präsentierst dein 10. Programm. Woher kommen all die Ideen?

Ich schaue hin und all drei Jahre gehen mein Schreiber und ich auf eine Alp und dann wird gearbeitet. Voraussetzung dass es produktiv wird,  ist das man in den drei Jahren nicht langweilig wird,  sondern offen ist für viel Neues und das auch lebt

Dein Programm heisst «No 10» und nicht «Nr. 10». Heisst das du planst in deiner Karriere noch zehn weitere Programme?
No 10 ist Englisch, die fünfte Landessprache, damit auch die Unterländer verstehen, dass es das zehnte Programm ist. So einfach sind unsere Gedanken

Wie viel privates fliesst jeweils in deine Witze ein?

Sozusagen nichts. Und wenn, dann merken das nur die Betroffenen.

In deiner Karriere hast du vieles erreicht. Was sind die drei schönsten Stationen deiner Karriere als Komiker?

Auftritt im Stadttheater (1997)/ Auf dem Schrottplatz beim Vögele Recycling in Chur/ Das Zelt und natürlich immer gern am Humorfestival Arosa

Welcher ist neben dir der lustigste Bündner?

Es gibt ein paar bündner Komiker,  die ich kenne. Ich finde alle Komiker, die heute länger als fünf Jahre auf der Bühne sind, sind gut. Humor ist so breit gefächert. Auf diese Frage möchte ich mich nicht weiter einlassen.

Was erwartet die Zuschauer in deinem neuen Programm?

Eine gut durchdachte Unterhaltung mit ein paar schönen Überraschungen.

Wie lustig ist Rolf als Privatperson?

Zu Hause bin ich schon ernster. Je nach Laune halt. Mein Enkel (8 Monate alt) lacht jedenfalls,  jedes Mal, wenn er mich nur anschaut und das ist für mich schon ein gutes Gefühl und weckt das Kind in mir

Gibt es bei deinem Bekanntheitsgrad überhaupt noch eine Trennung zwischen der Kunstfigur und dem privaten Rolf?

Sobald ich von der Bühne gehe bin ich der private Rolf und auf der Bühne der Bühnen- Rolf, aber immer einfach Rolf.

Wie lange geht es von der Ursprungsidee eines neuen Programm bis zur Premiere?

Circa acht Monate je nach Textschwierigkeiten und meinem jeweiligen Alter.

 

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Walter Schlegel Lightbox März_Mai 2018