Derweil Laura Dahlmeier ihre erste Olympia-Goldmedaille gewinnt, sorgt die Biathlon-Athletin Irene Cadurisch für einen erfreulichen Exploit aus Schweizer Sicht. Die Engadinerin holt das erste Olympia-Diplom nach Graubünden.

Laura Dahlmeier krönte sich zur ersten Biathlon-Olympiasiegerin an den 23. Winterspielen in Pyeongchang. Die 24-jährige Bayerin blieb als einzige Topläuferin ohne Strafrunde und setzte sich mit 24,2 Sekunden vor der Norwegerin Marte Olsbu durch. Bronze sicherte sich die Tschechin Veronika Vitkova.

Eine grosse Überraschung gelang Irene Cadurisch mit Platz 8 und dem Gewinn eines olympischen Diploms. Die 26-jährige Engadinerin realisierte die beste Zeit aller 87 Starterinnen beim Schiessen und musste nur eine Strafrunde absolvieren. Im Weltcup hat Cadurisch in dieser Saison noch nie eine Klassierung unter den ersten 40 erreicht.

Die Medaillenträume von Selina Gasparin platzten bereits nach den ersten beiden Versuchen im Liegendanschlag; beide Male traf die Engadinerin nicht ins Schwarze. Letztlich musste sie insgesamt vier Strafrunden absolvieren und klassierte sich im 41. Rang. Lena Häcki erreichte Platz 26, Elisa Gasparin Rang 31.

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