Eine wöchentliche Hockey Kolumne mit den zehn wichtigsten Meldungen, besten Spielern und lustigsten Aktionen der Woche. Ein Ranking, das man nicht zu ernst nehmen sollte.

 

10. Tor der Woche

Otto Somppi von den Halifax Mooseheads mit dem unglaublichen Treffer von hinter der Torlinie. Krass.

 

 

9. Save der Woche

Andrei Vasilevski, russischer Torhüter von den Tampa Bay Lightning, ist zur Zeit der Favorit auf die Vezina Trophy (Goalie MVP der NHL). Wieso zeigt er mit einem Save hinter dem Rücken gegen Anze Kopitar von den Los Angeles Kings.

 

 

 

8. Tor der Woche 2

Der Kanadier Casey Cisizkas von den New York Islanders beweist Einsatz und trifft einhändig gegen die Calgary Flames. Hut ab.

 

 

 

7. Tor der Woche 3

Joe Pavelski von den San Jose Sharks mit dem Traumtor im Penalty-Schiessen.

 

 

 

6. Tor der Woche 4

Dieses kleine Mädchen zeigt ihre Skills in der Drittelspause und haut die Scheibe unter die Latte.

 

 

5. Check der Woche

Brad Marchand von den Boston Bruins ist der wohl berüchtigste Giftzwerg der NHL. Als er gegen die New Jersey Devils völlig fair, aber recht hart gecheckt wird, lässt ihm das keine Ruhe. Obwohl die Bruins kurz darauf mit einem Empty Netter den Sieg klarmachen.

 

 

 

4. Pass der Woche

Ja, das ist Mirco Müllers Schwester, die hier an den olympischen Spielen mit der Schweizer Nati gegen Japan mit einem Traumpass übers halbe Eis verzückt.

 

 

 

3. Fight der Woche

Die Kansas City Mavericks und die Toledo Walleyes sorgten für das Highlight der Woche: Ein Check, und dann ein klassischer Line-Brawl. Inklusive Goalies. Der Menge scheints zu gefallen.

 

 

 

2. Statistik der Woche

Schaut man sich die Statistiken der Schweizer Nati an, gibt es ein paar interessante Zahlen, die man zumindest mal gehört haben sollte:

 

251 Spieler wurden schon für die Nati aufgeboten.

50 Spieler haben schon mehr als 100 Nati-Spiele absolviert.

31 Spieler haben dabei mehr als 20 Tore erzielt.

27 Spieler haben mehr als 30 Assists gebucht.

19 Spieler haben 100 oder mehr Strafminuten gesammelt.

4 Spieler haben mehr als 100 Punkte gebucht.

 

Nur 2 Spieler sind in allen oben genannten Statistiken vertreten und gehören zu den wahren All-Time-Helden der Schweizer Nati. Die Namen? Martin Plüss und… Andres Ambühl.

 

Der Sertiger steht mit 245 Nati-Einsätzen auf Rang 3 (nach Mathias Seger mit 305 und Ivo Rüthemann mit 270), mit 39 Toren auf Rang 7 (hinter Marcel Jenni, Felix Hollenstein, Peter Jaks, Ivo Rüthemann, Martin Plüss und Jörg Eberle), mit 65 Assists auf Rang 3 (hinter Ivo Rüthemann mit 67 und Martin Plüss mit 78), mit 104 Punkten auf Rang 4 (hinter Rüthemann, Plüss und Eberle) und mit 136 Strafminuten auf Rang 9.

 

Einen Sprung kann Ambühl an diesen olympischen Spielen wohl nur in den Assists machen: Zwei fehlen ihm noch, dann überholt er Ivo Rüthemann und wäre die All-Time Nummer 2 hinter Martin Plüss.

 

Eine eindrückliche Leistung ist es aber allemal: Ambühl ist ‚erst’ 34 Jahre alt. Wenn er noch vier Jahre anhängen kann, und seinen jährlichen Schnitt von rund 15 Nati-Spielen hält, so könnte er am Ende seiner Karriere sämtliche Rekorde inne haben (dazu fehlen Büahli noch 60 Spiele, 30 Tore und 13 Assists). Zu wünschen wäre es dem sympathischsten Spieler der Schweizer Geschichte.

 

Die Top 10-All-Time-Skorer der Schweizer Nationalmannschaft

Name GP G A PTS PIM
Eberle Jörg 193 79 63 142 4
Plüss Martin 236 56 78 134 160
Rüthemann Ivo 270 49 67 116 60
Ambühl Andres 245 39 65 104 136
Jenni Marcel 196 40 59 99 120
Streit Mark 200 31 60 91 156
Jaks Peter 146 45 44 89 16
Crameri Gian-Marco 130 28 61 89 89
Jeannin Sandy 236 34 48 82 135
Fischer Patrick 184 37 42 79 142

 

 

 

(Man beachte übrigens die wahnsinnige Statistik von Jörg Eberle: All-Time Topskorer, und gerade mal vier Strafminuten gefressen…)

 

 

1. Olympia News der Woche

Morgen geht es los: Die Schweizer Eishockey-Nati startet in die olympischen Spiele. Als Gegner wartet mit Team Canada gleich einer der Turnier-Favoriten. Eine gewagte Prognose:

 

Die Schweiz gewinnt das Startspiel überraschend mit 2:1 und kriegt Momentum. Nach dem Startsieg bezwingen die Eidgenossen im zweiten Gruppenspiel Südkorea klar mit 5:1 und im Endspiel der Qualifikationsrunde Tschechien mit 3:2. Ungeschlagen gehen die Eidgenossen in die Endrunde, womit sie die Quali-Playoffs auslassen dürfen und direkt für das Viertelfinale gesetzt sind. Dort treffen die Eisgenossen ausgeruht und ready auf den grossen Aussenseiter Deutschland… die Presse schwärmt bereits vom Halbfinal und vom möglichen Medaillengewinn. Und ähnlich wie an der WM 2010 verlieren die Schweizer das Viertelfinale 0:1 gegen die Deutschen. Blah.

 

 

 

(Bild: Wikipedia, Stats: SIHF)

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