Alligator Malans in Rücklage – Chur Unihockey rehabilitiert sich

Nach einem 8:2-Heimsieg am Samstag und einer 5:7-Auswärtsniederlage gestern Sonntag steht Alligator Malans in der Best-of-7-Serie im Unihockey-Vierelfinal gegen die Grasshoppers unter Druck. Derweil hat sich Chur Unihockey gestern nach dem schwachen Playout-Start gegen den UHC Thun rehabilitiert. In der Frauen-NLA ist Piranha Chur auf Halbfinalkurs.

Für Alligator Malans ist es die erwartet schwere Serie gegen die Grasshoppers. Allerdings sind auch die Bündner ein unbequemer Gegner: Am Samstag fegte ein entfesseltes Malans die Grasshoppers vor 608 Zuschauern in der Sporthalle Lust mit 8:2 vom Feld. Bei den beiden Auswärtsniederlagen waren die Malanser jeweils nah dran. Gestern Sonntag kam man nach einem zwischenzeitlichen 2:6-Rückstand bis drei Minuten vor Schluss noch auf 5:6 heran, am Ende blieb aber doch eine 5:7-Niederlage – und das 1:2 in der Serie. Damit stehen die Malanser am kommenden Samstag in Maienfeld bereits unter Zugzwang, damit die Serie nicht bereits am Sonntag entschieden werden könnte.

Gut reagiert hat gestern Chur Unihockey nach der 6:7-Startniederlage in den Playouts gegen den UHC Thun. Auswärts holten sich die Bündner dank eines überzeugenden 8:5-Sieges den Heimvorteil in der Serie wieder zurück. 

Aus dem physisch sehr präsenten Churer Team fielen Jan Binggeli (2 Tore), Curdin Furrer (mit einigen starken Paraden) und der wie am Samstag zum Bestplayer gewählte Luzi Weber (2 Tore, 1 Assist) auf. Am Donnerstag geht es mit Spiel 3 in der Churer GBC weiter.

Mit einem standesgemässen Sieg in die Playoffs gestartet ist Piranha Chur. Der frisch gebackene Cup- und Qualifikationssieger liess Frauenfeld keine Chance und siegte im Spiel 1 klar mit 9:3. 

 
(Bild: Chur Unihockey/Twitter Alligator Malans)
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Walter Schlegel Lightbox März_Mai 2018