Pascal Gamboni ist zurück mit neuem Album. Vergangene Woche erschien sein bereits neuntes Album mit dem Titel «Da mai se». Wir von GRHeute haben mit dem Kreativkopf über das wilde Leben als Musiker gesprochen.

 

Hey Pascal, wie klingt dein neues Album?

Wie jetzt, Frühlingserwachen, Kopfhörer in den Ohren und langsam durch
die Strassen laufen.

Es ist bereits dein neuntes Werk. Was hat sich in der Zwischenzeit alles 
bei dir verändert?

Ich habe all diese Alben mit meinem tragbaren Studio aufgenommen. Ich schreibe non stop neue Lieder, zudem nehme ich immer wieder an neuen Orten auf, manchmal während dem Laufen, manchmal liegend oder fliegend. Genau so klingt jedes Album anders.

Du bist ständig auf Tour oder im Studio. Arbeitest du eigentlich noch 
nebenher in einem «normalen» Job?

Manchmal ja, wenn ich muss oder ich jemand bei etwas anderem als Musik machen helfen kann.

Du bist oft alleine auf der Bühne. Sehnt man sich da nicht nach einer 
Band?

In einer Band zu spielen ist das Beste und eine Band ist am Besten, wenn sie was Neues entdeckt. Ich spiele immer wieder mit meinen langjährigen Mitmusiker/innen und mit neuen Verrückten, oft freie Improvisationen.
Meistens nehme ich alles auf, manchmal sind Teile von Jams fertige Lieder und landen auf einem Album, manchmal sample ich Teile und schreibe neue lieder darauf. An den Konzerten habe ich immer wieder Gastauftritte die die Frische vom Musik machen rauslocken. Ich spiele zu Beats, die ich ständing neu erarbeite, eigentlich bin ich in einer Band, in einer ständig neuen Band.

Wie schwierig ist es mit Romanischer Musik durchzustarten?

Ich denke die Sprache ist nicht relevant. Eine Sprache ist wie ein Instrument.
Romanisch kann ich am besten. Ich bin überzeugt, dass ein grosses Lied die Welt erobern kann, egal in welcher Sprache es gesungen wird, es muss einfach extrem tief gehen.

War Englisch oder Deutsch nie eine Option für dich?

Ich habe auf Englisch gesungen bevor ich Englisch konnte.  Ich bin dem Klang gefolgt.
Zurzeit singe ich 2/3 Romanisch, ein paar englische Lieder, zwei, drei Sätze auf Französisch, Italienisch und Deutsch.

Gibt es einen Ort an dem du wahnsinnig gerne Mal spielen würdest?

In einem Film von Tarantino.

Welches sind deine Favoriten im Bündner Musikzirkus?

Curdin Nicolay, Astrid Alexandre, Bibi Vaplan, Flavian Krol, Ursina, Hannes Barfuss, Mattiu, Serafyn, Me+Marie, Dario Hess, Chiara, Liricas Analas, Corin Curschellas, Tumasch è…..

Was macht für dich einen guten Song aus?

Man kann in einen guten Song baden.
Man kann in einen guten Song leben.
Man kann in einen guten Song lieben.

Wo kann man dich das nächste Mal live in Graubünden sehen?

21.4. Tschamutt/ Sedrun – Hotel Rheinquelle
26.4. Chur – Klibühni
25.5. Thusis – Zaubär
Openair Val Lumnezia
Rock Sedrun

Alle Konzerte:
pascalgamboni.ch

 

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