Einen Tag nach dem 3:2-Overtime-Sieg gegen Österreich hat die Schweiz am Sonntag gegen die Slowakei einen drauf gesetzt: Die Eisgenossen besiegten in einem wegweisenden Spiel die Slowakei mit 2:0 und bleiben damit an der WM ohne Niederlage. Die «Churer Fraktion» Enzo Corvi/Nino Niederreiter zeigte sich erneut als gefährliches Angriffsduo. 

Erstmals seit 13 Jahren standen die beiden ehemaligen EHC-Chur-Junioren Nino Niederreiter und Enzo Corvi letzte Woche wieder gemeinsam auf dem Eis, gegen Österreich sorgten sie im WM-Startspiel zu Beginn für eine grosse Show: Beim ersten Tor zauberten die heutigen Stars der Minnesota Wild und des HC Davos, und auch in der Folge ging die grösste Gefahr im Schweizer Spiel lange von den beiden ehemaligen Churern aus.

Nino Niedereiters 1:0 gegen Österreich.

Allerdings bauten die beiden im Verlauf des Spiels auch etwas ab, obwohl Niederreiter weiterhin gefährlichster Schweizer blieb. Am Ende waren es aber wieder die beiden Ex-Churer (und Ex-Davoser), die das Spiel entschieden: Enzo Corvi zeigte wieder mal eines seiner berühmten stocktechnischen Kunststücke zum 3:2-Sieg.

Der Punktverlust tat zwar weg, lange trauerten die Schweizer diesem aber nicht nach und zeigten am Sonntag gegen die Slowakei eine starke Leistung. Tristan Scherwey (12). und Mirco Müller (21.) nach Vorarbeit von Scherwey in Unterzahl trafen für die Schweiz, die zum Auftakt am Samstag gegen Österreich einen 2:0-Vorsprung noch verspielt hatte.

Farbenfrohe Schweizer Fans in Kopenhagen.

Diesmal gaben sich die Schweizer gegen den direkten Konkurrenten in Kampf um einen Platz in den Viertelfinals keine Blösse. Corvi und vor allem Niederreiter zeigten erneut eine auffällige Partie und kamen zu mehreren gefährlichen Abschlüssen. Mit dem Sieg schafften die Schweizer eine Premiere. Noch nie zuvor hatten sie an einer WM die Slowakei besiegt.

Mit zwei Siegen und fünf Punkten ist die Schweiz damit gut ins WM-Turnier gestartet – nach einem Ruhetag am Montag gehts für die Schweiz am Dienstag mit dem schwierigen Spiel gegen Tschechien weiter, das mit erst zwei Punkten aus zwei Spielen bereits unter Druck steht. Hier gehts zu den Resultate und zur Tabelle.

 

Modus

Die besten 4 Mannschaften zweier Achter-Gruppen ziehen in die K. o.-Runde ein, die schlechteste Mannschaft jeder Gruppe steigt direkt ab. Mit Russland, Schweden und Tschechien befinden sich gleich 3 Top-Teams in der Schweizer Gruppe A. 

 

(Bild: Screenshot SRF)

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