Die Initianten behaupten, dass durch die Einführung von Vollgeld die Welt der Bankenkredite fairer werde und dass unter dem heutigen, altbewährten System besonders KMU leiden. Vollgeld würde die Situation für KMU jedoch deutlich verschlechtern. Mit dem Vollgeldsystem würde der Zugang zu Krediten viel schwieriger und wäre mit viel höheren Zinsen verbunden, was sich viele KMU nicht leisten können. Ohne Zugang zu Krediten können KMU nicht mehr investieren und keine neuen Arbeitsplätze schaffen. Da KMU als Stütze der Schweizer Wirtschaft gelten, würde die Einführung von Vollgeld die gesamte Schweizer Wirtschaft schwächen und die Innovationskraft der Schweizer untergraben. Aus diesem Grund lege ich am 10. Juni ein NEIN in die Urne.

Sandra Adank-Arioli, FDP, Grossratsstellvertreterin Chur

 

(Bild: GRHeute)

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