Aus dem Ertrag der Alkoholpatentgebühren des Kantons Graubünden fliessen dieses Jahr 520’000 Franken an 22 gemeinnützige Organisationen, Vereine, Verbände und Stiftungen. Ein Drittel des Geldes wird für gemeinnützige Zwecke verwendet, zwei Drittel für die Förderung des Tourismus.

Wie die SDA mitteilt, handelt es sich gemäss einer Mitteilung der Bündner Regierung von Montag bei dem ausgeschütteten Geld um den Reinertrag des Kantons aus der Besteuerung des Kleinhandels mit gebrannten Wassern. Die Aufteilung des Geldes regelt das Gastwirtschaftsgesetz.

Zudem werden im Bündnerland Gelder aus dem Alkoholzehntel des Bundes ausbezahlt. 681’000 Franken werden in der Prävention des Suchtmittelmissbrauchs verwendet und zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Abhängigkeitsproblemen. Den Kantonen stehen zehn Prozent vom Reinertrag der Eidgenössischen Alkoholverwaltung zu (Alkoholzehntel).

(Quelle: SDA, 

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