Aktiv dem Ingenieurmangel in Graubünden entgegenwirken, lautet das erklärte Ziel von E-Dorado. Nach der Gründung der Initiative durch Fabio Aresu im November 2017 folgt nun die erste Aktion: ein gemeinsamer Auftritt an der MINT-Karrieremesse «advanceING» vom 9. Oktober 2018 in Zürich. Gesucht sind Bündner Firmen, die zum Vorzugspreis am gebündelten Auftritt mitmachen.

Die advanceING ist die schweizweit einzige Karrieremesse für MINT-Berufe. Ingenieure, Informatiker und technische Nachwuchskräfte aus der ganzen Schweiz suchen Karrierechancen und wollen mit interessierten Firmen in Kontakt kommen. Die advanceING ist jeweils sehr gut besucht und findet am 9. Oktober 2018 bereits zum fünften Mal statt. Für alle Seiten – Absolventen, erfahrene Berufsleute und Unternehmen – geht das Konzept auf. «Wir machen mit persönlichen Kontakten die besten Erfahrungen, was das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Rekrutierung angeht», bestätigt Katja Bartholet-Zweifel, Personalleiterin beim Churer Unternehmen Oblamatik AG. Die Oblamatik ist eine von vier Firmen, die bereits an der Aktion mitmachen. Die Vorzüge eines gebündelten Auftritts sieht Fabio Aresu, Initiant von E-Dorado im Synergieeffekt: «Wir haben eine Grossfläche reserviert, mit einer gemeinsamen E-Dorado-Lounge und ‘Slots’ für eigene Stände. So können wir den Bündner Firmen zum vergünstigten Preis eine individuelle Präsenz anbieten. Die Lounge dient derweil dem Networking und präsentiert unsere Region als top Arbeits- und Wohnstandort.».

Über E-Dorado
Graubünden soll die digitale Transformation mitprägen. Mit diesem Gedanken startete das Projekt „E-Dorado“, das die Auswirkungen des digitalen Wandels in unserer Region zu einer federführenden Thematik macht. Es liegt eine breite Aktivitätenpalette an, die in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen, Bildungsinstitutionen und der Bevölkerung in Angriff genommen werden. Die Hauptziele sind es, unsere Region für qualifizierte Fachkräfte attraktiver zu gestalten und Unternehmen in der Rekrutierung zu stärken. Graubünden soll über die Landesgrenzen als attraktiver Arbeitsort für Ingenieure wahrgenommen werden und neben weiteren Fachkräften auch Startups und Unternehmen anziehen.

 

(Bild: zVg.)

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