Am Freitag geriet auf der Autostrasse A13 im San Bernardinotunnel ein Gesellschaftswagen in Brand. Die Schäden nach dem Car-Brand vom Freitag sind offenbar so gross, dass der Tunnel noch mindestens eine Woche gesperrt bleiben muss. «Je nach dem, wie sehr auch die Decke und der Belag in Mitleidenschaft gezogen wurden, könnte die Dauer der Schliessung sogar noch länger ausfallen», erklärt Andrea Lehmann von Via Suisse gegenüber dem Blick.

 

Ein mit 22 Personen besetzter deutscher Gesellschaftswagen fuhr am Freitag kurz nach 13 Uhr im San Bernardinotunnel in Richtung Norden. Rund 500 Meter vor dem Tunnelende bei Hinterrhein bemerkte der Chauffeur Rauchentwicklung im Bereich des Motors und hielt an. Das Fahrzeug begann zu brennen, wonach bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein Brandalarm einging. Diese bot die Schadenwehr San Bernardino sowie die Feuerwehren Alta Mesolcina und Andeer zur Brandbekämpfung sowie zwei Rega-Helikopter sowie die Ambulanza del Moesano und eine Ambulanzcrew des Spitals Thusis auf.

Folgen für Personen, Verkehr und Strasseninfrastruktur

Sämtliche Fahrzeuginsassen des Gesellschaftswagens sowie dreier in dessen Bereich gestoppter weiterer Fahrzeuge konnten diese sowie den Tunnel selbständig in den Sicherheitsstollen verlassen. Zwei Carinsassen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftungen beim Nordportal des Tunnels ambulant behandelt.

Verkehrsbehinderungen und Instandstellungsarbeiten

Aufgrund des gesperrten Tunnels und des bereits eingesetzten Pfingstreiseverkehrs kam es auf der lokalen Ausweichroute, dem San Bernardinopass, zu einer Verkehrsüberlastung. Der San Bernardinotunnel bleibt bis nach den Aufräumarbeiten und technischen Instandstellungen gesperrt.

 

(Kapo Graubünden, 18.5.2018)

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