Mit Walter Schlegel steht bei den bevorstehenden Regierungsratswahlen ein sympathischer, bestens ausgebildeter Kandidat zur Verfügung. Er bringt aufgrund seiner ausgezeichneten Arbeit im Volkswirtschafts- und Justizdepartement, aber vor allem auch als Chef unserer Kantonspolizei, den notwendigen Leistungsausweis für das hohe Amt mit. Es ist ein Verdienst von Walter Schlegel, unterstützt von Christian Rathgeb, dass wir heute über ein Polizeikorps verfügen, das den hohen Sicherheitsanforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Das unterstreicht auch die nationale und internationale Anerkennung für den jährlich vorbildlichen Einsatz beim WEF in Davos.

Mit einer unsachlichen Polemik wird nun versucht, dieses Image unserer Polizei in den Dreck zu ziehen. Beispielsweise wirft alt-SP-Präsident Bodenmann der Polizei vor, dass sie beim Bauskandal nicht eingegriffen habe. Das ist reine Stimmungsmache, weil jedermann weiss, dass die Polizei nur zur Gefahrenabwehr, auf Anzeige und im Auftrage von zuständigen Behörden tägig werden darf. So auch bei der Festnahme von Adam Quadroni auf Anzeige seiner Frau, die sich und die Kinder gefährdet sah. Übrigens auf Anweisung des von der Regierung mandatierten Pikettoffiziers, wie dies leider in rund 50 Fällen in unserem Kanton nach den schweizweit gleichen Regeln nötig ist. Die psychiatrische Abklärung erfolgte auf ärztliche Empfehlung.

Unbestritten ist, dass der Einsatz nötig war, ob er verhältnismässig war, wird gegenwärtig abgeklärt. Die Behauptung, dass bei dieser Festnahme Gummigeschosse eingesetzt wurden, ist Unsinn, weil dieses Mittel nur bei Demonstrationen auch zum Schutz der Polizei eingesetzt wird. Auch die übrigen Abläufe werden von den Polizisten gemäss der intern abgeschlossenen Untersuchung anders geschildert.

Diese Polemik zeigt eines: Mit allen Mitteln will man die Wahl von Walter Schlegel, der Kandidaturen anderer Parteien gefährdet, verhindern. Und man nimmt in Kauf, den Ruf unserer Polizei zu beschädigen, die heute eine schwierige Aufgabe in unserem Staate wahrnehmen muss. Ich empfehle den Stimmberechtigten, mit der Wahl des überzeugenden Kandidaten Walter Schlegel diesem Treiben ein Ende zu setzen.

 

Christoffel Brändli, Landquart
alt-Ständerat und alt-Regierungsrat Graubünden

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