Im Zusammenhang mit der Festnahme von A. Quadroni berichteten die Medien über ein unverhältnismässiges Vorgehen der Bündner Polizei. Dabei ist festzuhalten, dass sich solche Vorwürfe einzig und allein auf Schilderungen des Verhafteten stützen, die bisher nicht – auch nicht durch die interne Untersuchung – belegt wurden. Wie in der Südostschweiz vom 13. Januar 2018 zu lesen war, handelt es sich beim Verhafteten um eine Person mit Verdacht auf häusliche Gewalt und Gefährdung Dritter. Er selbst hat in der Rundschau festgehalten, dass er seine Kinder schon vor der Festnahme mehr als ein Jahr nicht mehr sehen durfte. Diese aussergewöhnlich strenge Regelung lässt auf ein hohes Gefährdungsrisiko schliessen.

Wir verurteilen jede Form von Betrug und Gewalt. Besonders verurteilen wir auch Gewalt an Frauen und Kindern vorbehaltlos. Wir Frauen sind deshalb der Bündner Polizei dankbar, dass sie täglich für die Sicherheit der Bündnerinnen und Bündner, auch im Rahmen des Familienschutzes, sorgt. Wenn nun die Medien im Wahlkampf mit tatsachenwidrigen Behauptungen den Polizeikommandanten Walter Schlegel in seiner Eigenschaft als Regierungsratskandidat in ein kritisches Licht rücken, obwohl er den Einsatz gar nicht direkt verantwortet, erweisen sie dem Schutzbedürfnis der Frauen und Kinder vor Gewalt einen Bärendienst. Walter Schlegel hat unser volles Vertrauen als Regierungsrat.

Silvia Brand, Klosters  

Valerie Favre Accola, Davos

Pia Hofmann, Bonaduz

Magdalena Martullo Blocher, Lenzerheide

Gabriella Binkert, Sta. Maria VM

Sonia Costa, Li Curt

Gabriela Menghini, Li Curt

 

(Bild: GRHeute)

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