Am Samstag wurde im wildromantischen Wald- und Seengebiet um Flims der dritte Cuors da Flem ausgetragen, der wie üblich als Trailrun über die Halbmarathondistanz von 21.1 km führte und an dem sich rund 350 Läuferinnen und Läufer beteiligt haben. Nicht nur die anspruchsvolle Topografie mit 750 Höhenmetern, sondern auch die hochsommerlichen Temperaturen stellten dabei grosse Anforderungen an das Teilnehmerfeld. 

Während Melina Nigg (Küssnacht am Rigi) in der Zeit von 1:39.32,1 ihren Vorjahreserfolg bei den Frauen wiederholen und ihre erste Verfolgerin Daniela Eugster (Bischofszell) um mehr als sieben Minuten distanzieren konnte, triumphierte Simon Dörflinger (Zürich) in 1:25.41,2 mit knapp einer Minute Vorsprung auf Florian Suter (Falera), den Dominator der ersten beiden Austragungen, bei den Männern.

Auch bei den Frauen konnten die Zuschauer in der Overall-Wertung einen Bündner Podestplatz bejubeln, für den Nina Brenn (Flims Waldhaus) verantwortlich war, die auf die überlegene Siegerin aber bereits einen Rückstand von beinahe zwölf Minuten aufwies. Auf den Plätzen vier bis sechs klassierten sich mit Luzia Buehler (Flims Waldhaus), Amanda Regele (Klosters Dorf) und Seraina Reiser (Flims Dorf) drei weitere Bündner Läuferinnen, die alle unter zwei Stunden blieben. Einen Kategoriensieg feiern konnte Claudia Bossi Ongarello (Malans) bei den Frauen F40.

Die Vorbereitung war nicht optimal

Der Lokalmatador Florian Suter war nach dem verpassten Hattrick enttäuscht, wusste aber auch, warum es diesmal nicht ganz gereicht hatte. Ein dreimonatiger Auslandaufenthalt und nur gerade zwei Wochen Vorbereitung führten dazu, dass die Form nicht gut genug war, um Simon Dörflinger Paroli zu bieten oder den Zürcher sogar zu schlagen.

Zu Kategoriensiegen bei den Männern M50 und M60 kamen die beiden Churer Rico Nussbaumer und Peter Hofer, während Ciril Deplazes (Camischolas) und Hans Niederberger (Sagogn) auf dem Podest landeten

 

Resultate unter www.datasport.com/flem

 

(Bild: GRHeute) 

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