Die Regierung des Kantons St. Gallen hat gestern Nachmittag auf Einladung der Bündner Regierung den Kanton Graubünden besucht. Beim konstruktiven Arbeitsgespräch in Chur wurden verschiedene kantonsübergreifende Themen diskutiert.

Die St. Galler Regierung wurde bei ihrem Besuch im Kanton Graubünden angeführt von Regierungspräsident Stefan Kölliker. Ihn begleiteten die Regierungsräte Martin Klöti, Bruno Damann, Benedikt Würth, Marc Mächler, Fredy Fässler, Regierungsrätin Heidi Hanselmann sowie Staatssekretär Canisius Braun.

Die Regierungen der Kantone St. Gallen und Graubünden trafen sich in Chur zu einem Arbeitsgespräch. Sie tauschten sich dabei unter anderem zum Thema Revitalisierungsprojekt „Rheinaufweitung Maienfeld – Bad Ragaz“ aus. Zwischen Maienfeld und Bad Ragaz soll in den nächsten Jahren auf einer Länge von rund drei Kilometern eine Aufweitung des Rheins ermöglicht werden, mit dem Ziel, den Hochwasserschutz zu sichern, die Entstehung eines Lebensraumes für Tiere und Pflanzen zu ermöglichen und das Naherholungsgebiet in der Tourismusregion aufzuwerten.

Weiter gab das Thema Wolf sowie der künftige Umgang mit der Entwicklung der Wolfpopulation Anlass für einen interessanten Austausch. Thematisiert wurden zudem die Berufsmeisterschaften World Skills und Swiss Skills sowie die Fachhochschule Ostschweiz und die HTW Chur.

Neben dem Arbeitsgespräch fand eine Führung durch die Sammlung des Bündner Kunstmuseums statt. Abschliessend stand ein gemeinsames Nachtessen der beiden Delegationen auf dem Programm.

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