Grosser Bahnhof für die RhB

Mit Schall und Rauch feierte die RhB am Wochenende das 10-Jahre-Jubiläum ihres Unesco-Welterbes der Bernina-Linie. Das Jubiläum beinhaltete alles, was dazu gehört.

Wer da war: Verwaltungsratspräsident Stefan Engler. Direktor Renato Fasciati. Ex-Direktor Silvio Fasciati (Nicht mit Renato verwandt). Ex-Direktor Ernst Rutishauser. Eine japanische Delegation der Hakone Bahn. Vertreter der GKB. Martin Aebli. Walter Schlegel. Heinz Brand. Chasper Pult. Gion Rudolf Caprez, der Vater des Unesco-Welterbes. Journalisten aus zwölf Ländern. Undundund.

Wo gefeiert wurde: Im Depot in Samedan. Am Bahnhof Pontresina. Im Kaisersaal des Hotel Bernina in Samedan.

Was es zu essen gab: Rinderfilet, umrandet mit Speck. Dreierlei Tomaten mit Büffelmozzerella. Weisse und braune Schokolade. Dazu Rotwein und Weisswein.

Was gesagt wurde: «Die Technik der Albula-Linie ist 100 Jahre alt.» «Es ist eine späte Anerkennung für frühere Generationen.» «Ich bin mir nicht sicher, ob wir ein solches Bauwerk nochmals bauen könnten.» (Stefan Engler.) «Wir sind hier im Herzen des Unesco Welterbes.» (Martin Aebli.) «Es ist Verpflichtung und Ehre.» «Die  RhB ist nur eine von drei Bahnen, die als Unesco-Welterbe aufgenommen wurden.» «Sie können spielen und zeigen, dass sie etwas von Brückenbau verstehen.» (Renato Fasciati.) «Man brauche Herzblut und Ausdauer.» «Ich erinnere mich daran, wie wir ein Fenster für die Tagesschau bekommen haben und bis 21.15 Uhr kein Entscheid gefallen war. Er fiel um 21.18 Uhr.» (Erwin Rutishauser.) «Ich war fasziniert von der Albula-Linie.» «Ich nehme es keinem übel, der damals dagegen war, das ist unser normaler demokratischer Weg.» (Gion Rudolf Caprez, «Physiker ohne Abschluss».) «Bernina ist nicht die Nähmaschine.» (Chasper Pult.)

Was es zu sehen gab: Eine Parade der historischen Züge. Der Piz Palü, der auf Ansage eines Experten von der Sonne beschienen wurde: «Wenn wir noch eine halbe Stunde brav trinken, wird er sich zeigen.» Viel Schall und Rauch beim Vorbeifahren der historischen Kompositionen.

Fazit: Ein wunderschönes Fest in der wunderbaren Natur von Samedan und Pontresina.

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