Laila Orenos und Graziano Paris haben die Alpen Challenge Lenzerheide gewonnen. Die Siegerin und der Sieger der Langstrecke 2017 waren auch bei der auf die 116 Kilometer lange Runde reduzierten Austragung des Jahres 2018 nicht zu schlagen. Während sich Paris diesmal erst im allerletzten Anstieg von seinem letzten Begleiter lösen konnte und Wolfgang Voit aus Fürth nach 3:38:04 Stunden um 23 Sekunden distanzierte, gewann Orenos nach 3:57:42 Stunden souverän vor Nina Zoller, die im Schlussanstieg zur Biathlon Arena Lenzerheide sogar kurzzeitig anhalten musste.

Nach dem Felssturz im italienischen Gallivaggio und der Sperrung der Strasse über den Splügenpass konnte in diesem Jahr nur die kleinere der beiden Runden der Alpen Challenge gefahren werden – entsprechend schnell entwickelte sich das Rennen über Albula- und Julierpass. Erst im Anstieg ab Silvaplana konnte sich Paris letztlich mit Voit absetzen. Danach fuhr das Duo schnell einen komfortablen Vorsprung heraus. Rang drei ging nach 3:42:03 Stunden an Jens Groos aus Luzern. Schnellster Bündner war Patrick Gamper (Rang 8) mit einem Rückstand von 3:44.25,0 auf den Sieger Paris Grazianio.

Bei den Frauen hatte sich Nina Zoller bereits am Albulapass deutlich abgesetzt. Im Engadin schloss Orenos dann wieder auf. «Es macht immer mega Spass, mit Nina Rennen zu fahren», so die Vorjahressiegerin aus Appenzell. Das Duo hatte vor wenigen Wochen schon das Bergrennen Ruinaulta-Ilanz-Vals unter sich ausgemacht. Diesmal behielt Orenos die Oberhand. Zoller dagegen musste mit Magenproblemen vier Kilometer vor Schluss sogar vom Rad. Platz zwei verteidigte sie dagegen souverän vor Anna Bachmann aus Feldkirch.

Nach der Regenschlacht des Vorjahres genossen die rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Alpen Challenge in diesem Jahr perfekte Bedingungen. Bei zwar insbesondere auf den Pässen frischen Temperaturen aber Sonne pur präsentierte sich Graubünden für die «Gümmeler» von seiner besten Seite.

 

(Bilder: zVg./alpenchallengelenzerheide.ch)

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