Guisep «Peppe» Foppa hat schon ein paar Mal von vorn angefangen. Jetzt braucht er Hilfe – weil seine Nähmaschine für die Sattlerei den Geist aufgegeben hat.

Was tun, wenn einen das Leben immer wieder in die Knie zwingt? Immer und immer wieder? Wenn der Rücken streikt bis man keine Arbeit mehr finden kann und die Ehe in die Brüche geht? Einer wie Giusep Foppa macht dann Folgendes: Er steht wieder auf. «Ich gebe nicht auf», sagt der 44-Jährige aus Disentis.

Das Aufstehen hat für Giusep Foppa geheissen: Er macht aus seinem Hobby sein Beruf. Schon lange führt er nebenbei «Peppes Sattlerei», die bisher vor allem Zubehör für Motorräder und -Fahrer hergestellt hat. «Jetzt habe ich begonnen, auch Glockenzubehör wie Glockenriemen herzustellen», sagt Peppe Foppa. Peppe macht auf Wunsch fast alles, solange es keine markenrechtlichen Konsequenzen hat, was zum Beispiel bei Logos anderer Firmen vorkommen kann.

Das Hauptgeschäft, so glaubt Peppe, wird im Winter starten. «Dann haben alle ihre Motorräder wieder in Garage und rüsten sie für den Frühling auf.» Dann will Peppe parat sein. Sein Problem: Ausgerechnet jetzt hat seine Nähmaschine den Geist aufgegeben.

8000 Franken braucht er für eine neue Maschine. Es wären 8000 Franken für einen Neustart. 8000 Franken, die er mit einem Crowdfunding holen will, weil seine eigenen finanziellen Mittel dafür noch nicht ausreichen.

Bisher sind 505 Franken zugesichert worden. Das heisst: In den nächsten 27 Tagen müssen noch 7495 Franken gesammelt werden. Wer Peppe bei seinem Neustart unterstützen will – hier ist der Link: «Nähmaschine Finanzierung.»

(Bild: zVg)

 

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