Die erfolgreichsten 50 Alben aus Graubünden, Teil 2

15May Day – Abduldalilai (1996)

15 Kopie

Höchstposition: 15 (1 Woche)
Einstieg: 25.02.1996 (Rang 16)
Zuletzt: 14.04.1996 (Rang 47)
Anzahl Wochen: 7
Rang auf ewiger Bestenliste: 3902

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May Day auf ihrem Zenit lieferten mit dem Album „Abduldalilai“ ein regelrechtes Hitfeuerwerk. André Renggli sang sich ein letztes Mal für May Day die Seele aus dem Leib, Johny Buschauer an den Kesseln feierte seine Rückkehr und das solide Trio (Wittwer, Rohner, Zinsli) schrieben einige der besten Songs ihrer Karriere. Gefeiert wurde der Stolz des ganzen Kantons in der ganzen Schweiz. Ich wage mal die Prognose, dass wenn diese Besetzung zusammengeblieben wäre, dass May Day heute wahrscheinlich in einem Atemzug mit Patent Ochsner und Züri West erwähnt werden würde. Hätte, hätte, Fahrradkette… Was bleibt ist ein tolles Album mit unvergesslichen Songs und die Erinnerungen an gutbesuchten Konzerten in der ganzen Schweiz. Viele sind mit den Songs dieses Tonträgers aufgewachsen und einige davon wie „Wind im Hoor“ sind nun schon fast ein bisschen Volkslieder geworden.

Anspieltipps: Max und Hedi, GMAP

14Gimma – Mensch si (2011)

14 Kopie

Höchstposition: 6 (1 Woche)
Einstieg:  13.02.2011 (Rang 6)
Zuletzt: 03.04.2011 (Rang 86)
Anzahl Wochen: 8
Rang auf ewiger Bestenliste: 3835

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Nach dem Comeback als Rüppelrapper und „Unmensch“, wandte sich Gimma nun den ganz grossen Melodien zu und veröffentlichte eines der besten Alben seiner Karriere. Auf dem Album ist ein wenig das „who is who“ im Schweizer Musikbusiness versammelt. Es geben sich Adrian Sieber von den Lovebugs, gleich wie Carlos Leal und Breitbild die Klinke in die Hand. Was viele nicht wissen, ist das neben Claud und Sad, auch der Drummer von Züri West Gert Stäuble seine Sticks im Spiel hatte bei dieser Produktion. Das düstere Album brachte Gimma vor allem in Musikerkreisen erstmals überhaupt grossen Respekt ein und etablierte ihn als Chamäleon der Musikszene Schweiz.

Anspieltipps: USA mit Breitbild, Millionär


13QL & Pepe Lienhard Horns – Humba Tätärä (2010)

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Höchstposition: 5 (1 Woche)
Einstieg: 17.01.2010 (Rang 5)
Zuletzt: 14.03.2010 (Rang 81)
Anzahl Wochen: 9
Rang auf ewiger Bestenliste: 3505

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Auf dem zweiten Werk mit Stämpf‘s Beteiligung, wurde mit grossen Kellen angerührt. Die Funpunker QL hatten sich die Bläser des legendären Pepe Lienhard Orchesters geholt und feierten eine Big-Band-Party einmal quer durch die ganze Schweiz. Die interessante Entwicklung von einer Fun-Punk-Coverband zu einer Big-Band mit Bläsern erwies sich als richtige Entscheidung und verhalf QL weiter zu noch grösserer Popularität. Stämpf stieg nach diesem Album aus, um seine eigene Solokarriere weiter vorantreiben zu können. Sicherlich keine schlechte Entscheidung, da es mich persönlich immer ein wenig gestört hat, wenn ein Bündner seine Lieder in einem anderen Dialekt vorträgt. Nichtsdestotrotz ist auf dieser CD einer der grössten Hits von Stämpf vertreten, nämlich „I liebe di“.

Eine interessante und abwechslungsvolle Angelegenheit diese CD und wie ich finde, der ideale Zeitpunkt sich selbstständig zu machen. Auf dem Höhepunkt aufhören, dass schaffen nicht viele. Stämpf hat es hier gepackt.

Anspieltipps: Swiss Lady, I liebe di


12QL – Schw!izerkracher (2007)

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Höchstposition: 3 (1 Woche)
Einstieg: 25.02.2007 (Rang 3)
Zuletzt: 06.05.2007 (Rang 87)
Anzahl Wochen: 3
Rang auf ewiger Bestenliste: 3253

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Der Emser Rocker Stämpf hatte sich schon während der Tour zum Album „Luscht“ bei den Bielern eingenistet und nun kam endlich der erste Tonträger mit dem Stirnirokesen- Steinbock. Ein wichtiger Faktor, den Stämpf mit in die Truppe brachte, war neben der neuen Stimme im Bunde, das nun auch vermehrt Eigenkompositionen gespielt wurden. Was beim Vorgänger „Luscht“ noch eher die Ausnahme war, waren hier satte zehn (von sechzehn) selbstgeschriebene Songs. Dies staubte das ein wenig ausgelutschte Konzept noch einmal richtig ab und verhalf QL und Stämpf zu einem noch grösseren Bekanntheitsgrad, der bis heute anhält. Ein Schritt in die richtige Richtung, den Stämpf hier sicherlich massgeblich beeinflusst hat. Die CD selbst ist ein solides Funpunkwerk, das Stämpf als ausgezeichneten Gitarristen und Sänger zeigt.

Anspieltipps: 7Siech, Bäng wia gäng feat. Gimma


11Gimma – Hippie (2009)

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Höchstposition: 10 (1 Woche)
Einstieg: 05.04.2009 (Rang 10)
Zuletzt: 14.06.2009 (Rang 99)
Anzahl Wochen: 11
Rang auf ewiger Bestenliste: 3127

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Gimma betont oft bei Interviews, wie dürftig er dieses Album findet. Es war ein ganz neuer Aspekt, als er 2009 plötzlich überall nur noch in Sandalen und Hippiemontur auftrat. Der legere Look, die Zusammenarbeit mit Roman Camenzind (Ex-Subzonic), die teils ein wenig abstrusen Songs und den Promotionsmarathon, den er durchlief, machten diese CD dann aber sehr erfolgreich. Zu Recht. Gewisse Songs fielen zwar ein wenig durch die Gaga- und Schlager-Mentalität aus dem Rahmen, doch im Gesamtkonzept blieb eine sehr humorvolle Platte, die mit ein wenig Augenzwinkern ideal als Sommersoundtrack diente.

Anspieltipps: Nackt, Engel vum Selig

 

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