Graubünden unterstützt Vermarktung von regionalen Produkten

Die Bündner Regierung spricht für den Trägerverein alpinavera für die Geschäftsphase 2017 bis 2021 einen Beitrag von 700 000 Franken.

Vorbehalten bleiben die Einräumung der erforderlichen Kredite durch den Grossen Rat, die Beitragsleistung des Bundes sowie die anteilsmässige Mitfinanzierung der Kantone Uri und Glarus sowie des Kantons Tessin bei dessen Aufnahme in den Trägerverein.

Der im Jahr 2006 gegründete Trägerverein alpinavera mit den angeschlossenen Kantonen Graubünden, Glarus und Uri ist eine der vier überregionalen Absatzförderungsorganisationen für regionale Spezialitäten. Als Basis dafür dient die Bundesverordnung über die Unterstützung der Absatzförderung für Landwirtschaftsprodukte.

Für die Geschäftsphase 2017 bis 2021 besteht das Hauptziel darin, die Partner auf den verschiedenen Marktebenen lokal, überregional und national so zu unterstützen, dass sie sich im Nischenmarkt der Alp-, Berg- und Regionalprodukte gegenüber anderen Anbietern besser positionieren können.

alpinavera

alpinavera ist ein überkantonaler Verein, der von Lebensmittelhandwerkern, Bauern und Bäuerinnen aus Graubünden, Uri, Glarus und dem Tessin getragen wird. alpinavera setzt sich für die Vermarktung der Alp-, Berg- und Regionalprodukte ein. Damit ein Bäcker, Metzger oder Käser bei alpinavera mitmachen kann, müssen die Zutaten der handwerklich hergestellten Spezialitäten zu mindestens 80% aus Graubünden, Uri, Glarus oder Tessin stammen. Für kulinarische Erbe-Produkte können sie, falls es die Zutaten nicht in ausreichender Menge in der Region gibt, aus der Schweiz stammen. Zudem müssen zwei Drittel der Wertschöpfung in diesen Bergregionen erbracht werden. Um die Herkunft der Zutaten zu garantieren, werden die Produkte von einer unabhängigen Kontroll- und Zertifizierungsstelle (bio.inspecta) alle zwei Jahre kontrolliert und zertifiziert.

 

(Quelle/Bild: Standeskanzlei Graubünden, alpinavera.ch)